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Die scheidende Synodepräsidentin Ursula Hüsler bei ihrem Statement. | © 2019 Dominik Thali
Die scheidende Synodepräsidentin Ursula Hüsler bei ihrem Statement. | © 2019 Dominik Thali

Eine glaubwürdige Kirche, eine Willkommenskultur für Menschen mit Charismen, und Wertschätzung für Lebenserfahrung und Engagement: Diese drei «dringlichen Wünsche» an Bischof Felix Gmür richtete Synodepräsidentin Ursula Hüsler-Lichtsteiner in ihrer Abschlussrede an das Luzerner Kirchenparlament. Dafür erntete sie Applaus.

Die Landeskirche rechnet im nächsten Jahr erneut mit einem Plus. Sie gewährt den Kirchgemeinden deshalb einen Rabatt auf deren Beitragssatz, senkt diesen aber nicht, wie aus dem Parlament gefordert. – Zu ihrem neuen Präsidenten wählte die Synode an ihrer Session vom 6. November Martin Barmettler (Willisau), zur neuen Präsidentin des Synodalrats Renata Asal-Steger (Luzern).

«Das dauert leider Gottes sehr lang»: Bischof Felix Gmür bei seinem Austausch mit der Luzerner Synode; neben ihm Synodalratspräsidentin Annegreth Bienz-Geisseler. | © 2019 Roberto Conciatori
«Das dauert leider Gottes sehr lang»: Bischof Felix Gmür bei seinem Austausch mit der Luzerner Synode; neben ihm Synodalratspräsidentin Annegreth Bienz-Geisseler. | © 2019 Roberto Conciatori

Das Zölibat abschaffen? «Von mir aus ja», sagte Bischof Felix Gmür vor der Luzerner Synode an deren Session vom 15. Mai. Der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz äusserte sich vor dem Kirchenparlament offen, legte aber auch dar, wie weit Meinungen und Möglichkeiten in der Weltkirche auseinandergehen. Etwa in der Missbrauchsbekämpfung oder Gleichberechtigung.

Willkommen in der Synode: Parlament und Synodalrat applaudieren den neuen Synodalen, die zu Beginn der Herbstsession vereidigt wurden. | © 2018  Roberto Conciatori
Willkommen in der Synode: Parlament und Synodalrat applaudieren den neuen Synodalen, die zu Beginn der Herbstsession vereidigt wurden. | © 2018 Roberto Conciatori

Die römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern rechnet 2019 erneut mit einem Gewinn in der Rechnung. Im Gegenzug unterstützt sie soziale Einrichtungen und ausserordentliche Projekte künftig stärker. Und die Kirchgemeinden erhalten nächstes Jahr Rabatt auf ihren Beitrag an die Landeskirche. An der Herbstsession (7. November 2018) der Synode waren alle Geschäfte unbestritten.

Die Synode, das Parlament der römisch-katholischen Landeskirche, tagt im Kantonsratssaal in Luzern. | © 2018 Gregor Gander
Die Synode, das Parlament der römisch-katholischen Landeskirche, tagt im Kantonsratssaal in Luzern. | © 2018 Gregor Gander

Der Voranschlag 2019 ist das Hauptgeschäft der Herbstsession der Synode vom 7. November. Die Kirchgemeinden sollen nächstes Jahr der Landeskirche weniger Beiträge bezahlen müssen. Der Synodalrat beantragt dem Kirchenparlament einen Rabatt von 0,001 Einheiten auf den Beitragssatz von 0,022 Einheiten.

Willkommen im Synodalrat: dessen Präsidentin Renata Asal-Steger und Synodalverwalter Edi Wigger mit dem neuen Synodalrat Armin Suppiger. | © 2016 Dominik Thali
Willkommen im Synodalrat: dessen Präsidentin Renata Asal-Steger und Synodalverwalter Edi Wigger mit dem neuen Synodalrat Armin Suppiger. | © 2016 Dominik Thali

Der Synodalrat ist wieder vollzählig. Die Synode hat heute (11. Mai 2016) an ihrer Frühjahrssession Armin Suppiger (Luzern) als neues Mitglied der neunköpfigen Exekutive der Luzerner Landeskirche gewählt. Weiter hat das Kirchenparlament die Rechnung 2015 genehmigt. Der unerwartete Gewinn gibt der Landeskirche wieder Handlungsspielraum – zum Beispiel für die Förderung des Pfarreiblatts.

Der neue Synodepräsident Hans-Christoph Heim im Pausengespräch mit der neuen Synodalrats-Vizepräsidentin Annegreth Bienz (ihm gegenüber) und den Stimmenzählerin Marlene Emmenegger (links) und Bernadette Bircher (rechts). | © 2015 Dominik Thali
Der neue Synodepräsident Hans-Christoph Heim im Pausengespräch mit der neuen Synodalrats-Vizepräsidentin Annegreth Bienz (ihm gegenüber) und den Stimmenzählerin Marlene Emmenegger (links) und Bernadette Bircher (rechts). | © 2015 Dominik Thali

Die Landeskirche rechnet 2016 mit einem Überschuss und wird auch die Rechnung 2015, anders als erwartet, mit einem Plus abschliessen. Sie gewinnt damit wieder an Handlungsspielraum – aber nur, weil mehr Geld aus den Kirchgemeinden fliesst und sie die Dekanatsleitungen künftig nicht mehr mitfinanziert.