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Gedenkstatue für den Pfarrer, Reformator und Soldat Ulrich Zwingli vor der Wasserkirche in Zürich. | © Andreas Wissmiller
Gedenkstatue für den Pfarrer, Reformator und Soldat Ulrich Zwingli vor der Wasserkirche in Zürich. | © Andreas Wissmiller

Mit dem Amtsantritt Ulrich Zwinglis als «Leutpriester» (Pfarrer) am Grossmünster in Zürich am Neujahrstag 1519 begann die Reformation in der Schweiz anzulaufen, die in Deutschland schon am 31. Oktober 1517 ins Rollen gekommen war. − Ein Blick zurück von Albert Gasser und eine ausführliche Medienliste zum Zwinglijahr, zusammnengestellt von Urs Stadelmann.

Im katholischen Kanton Luzern fliessen pro Kirchenmitglied über 15 Jahre über 500 Franken Steuern. | © 2019 Dominik Thali
Im katholischen Kanton Luzern fliessen pro Kirchenmitglied über 15 Jahre über 500 Franken Steuern. | © 2019 Dominik Thali

Woher hat die Kirche ihr Geld? Dass in der Schweiz die Katholikinnen und Katholiken ihre Steuer nicht dem Bischof entrichten, sondern – mehrheitlich – der Kirchgemeinde, ist weltweit einzig­artig. Die Kirche ist insgesamt reich, die Erträge sind aber unterschiedlich verteilt.

Die Pfarrkirchen von Dagmersellen (links) und Uffikon-Buchs. Die Fusion der beiden Kirchgemeinden würde die Verwaltung vereinfachen, auf das Pfarreileben hätte dies keinen Einfluss. | 
 © 2019 Gregor Gander
Die Pfarrkirchen von Dagmersellen (links) und Uffikon-Buchs. Die Fusion der beiden Kirchgemeinden würde die Verwaltung vereinfachen, auf das Pfarreileben hätte dies keinen Einfluss. | © 2019 Gregor Gander

Wenn Pfarreien sich zu Pastoralräumen verbinden, rücken auch die Kirchgemeinden näher zusammen. Fusionen sind im Kanton Luzern aber kaum ein Thema. Noch nicht. Dabei wird es immer schwieriger, Behördenmitglieder zu finden.

Sie setzen ihre Träume um: Andrea Moresino, Ursula Hildebrand, Thomas Z'Rotz und Beat Zemp (von links), die Gäste am Themenabend der Fachbereiche (von links). | © 2019 Dominik Thali
Sie setzen ihre Träume um: Andrea Moresino, Ursula Hildebrand, Thomas Z'Rotz und Beat Zemp (von links), die Gäste am Themenabend der Fachbereiche (von links). | © 2019 Dominik Thali

Manche träumen sich durchs Leben und trauern fortwährend Versäumtem nach. Andere setzen ihre Träume um und schöpfen mitunter aus dem Scheitern neue Energie. Der Themenabend «Lebens(t)räume» der Fachbereiche der Landeskirchen bot vier vertiefende Einsichten dazu. Mindestens.

Hilfe, wenn sie dringend nötig ist: Notfallseelsorgende und Care Givers stehen bei akuten Krisen Beteiligten und Angehörigen bei. | Bild: unsplash.com
Hilfe, wenn sie dringend nötig ist: Notfallseelsorgende und Care Givers stehen bei akuten Krisen Beteiligten und Angehörigen bei. | Bild: unsplash.com

Notfallseelsorgende und Care Givers haben im vergangenen Jahr sie so viele Einsätze geleistet wie noch nie seit Bestehen der Organisation, vor allem der vielen Suizide und aussergewöhnlichen Todesfälle wegen.

Mit der Kraft der Meditation die Welt verändern: Claudia Maria Nothelfer am IKB-Forum im  Romerohaus Luzern. | © 2019 IKB
Mit der Kraft der Meditation die Welt verändern: Claudia Maria Nothelfer am IKB-Forum im Romerohaus Luzern. | © 2019 IKB

In Kirche und Welt eine «Kultur der Stille» fördern: Dieses Ziel hatte die Arbeitsstelle «Information kirchliche Berufe» (IKB) mit ihrem diesjährigen Forum, das am 21. Januar im Luzerner Romerohaus stattfand. «Es reicht nicht, zu meditieren, damit man sich wohl fühlt. Die Meditation muss zur Kraft werden, die Welt zu verändern», sagte Referentin Claudia Maria Nothelfer.

Armut isoliert: Martina Merida (Name geändert) hat erfahren, was es heisst, geschnitten zu werden. ¢ © 2018 Zoe Tempest
Armut isoliert: Martina Merida (Name geändert) hat erfahren, was es heisst, geschnitten zu werden. ¢ © 2018 Zoe Tempest

Wer Sozialhilfe bezieht in der Schweiz, wird oft geschnitten; wer arm ist, mag nicht darüber sprechen. Caritas hilft Menschen in Not, ein Leben in Würde zu führen. Am letzten Januar-Wochenende kommt ihr deshalb die Kollekte aus den Gottesdiensten zugute.

Freiräume in den Pfarreialltag planen: Das SPI ruft zu einer Pastoral auf, in der nicht schon alles verplant ist. | pixabay.com, Sarah Richter, CC0
Freiräume in den Pfarreialltag planen: Das SPI ruft zu einer Pastoral auf, in der nicht schon alles verplant ist. | pixabay.com, Sarah Richter, CC0

Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) in St. Gallen besteht seit 50 Jahren; das Jubiläum wird am 19. Januar gefeiert. Sein Leiter, der Theologe Arnd Bünker, ruft dazu auf, Kirche mit Freiräumen für Unvorhergesehenes zu planen. Seit 50 Jahren untersucht das SPI Fragen an der Schnittstelle von Pastoral und Gesellschaft. Braucht es das heute noch? Arnd Bünker: […]

Die farbigen Pastoralräume sind errichtet, die beiden roten kommen in diesem Jahr hinzu, bei der Nr. 4 ist der Projektstart erfolgt, bei den weiteren grauen ist dieser noch ungewiss. | © Grafik: Landeskirche
Die farbigen Pastoralräume sind errichtet, die beiden roten kommen in diesem Jahr hinzu, bei der Nr. 4 ist der Projektstart erfolgt, bei den weiteren grauen ist dieser noch ungewiss. | © Grafik: Landeskirche

Zu den 15 bestehenden Pastoralräumen im Kanton Luzern kommen in diesem Jahr zwei hinzu. Der Pastoralraum Oberseetal, zu dem die Pfarreien Ballwil, Eschenbach und Inwil gehören, wird am 18. Mai errichtet, der Pastoralraum Sursee (Nr. 21) mit den Pfarreien Geuensee, Knutwil-St. Erhard, Nottwil, Oberkirch und Sursee am 1. Dezember.

Die Überraschung und Freude steht ihnen  ins Gesicht geschrieben: ein  Teil der Frauen von «Zäme Zmittag» bei der Übergabe des 5. «Dank dir!»-Preises am 15. Mai 2018. | © 2018 Roberto Conciatori
Die Überraschung und Freude steht ihnen ins Gesicht geschrieben: ein Teil der Frauen von «Zäme Zmittag» bei der Übergabe des 5. «Dank dir!»-Preises am 15. Mai 2018. | © 2018 Roberto Conciatori

Mitte Mai dieses Jahres wurde die Gruppe «Zäme Z’mettag» in Beromünster mit dem fünften «Dank Dir!»-Preis ausgezeichnet. Jetzt suchen Landeskirche und Seelsorgerat Vorschläge für die nächste Gruppe, die mit ihrer Freiwilligenarbeit auffällt und dafür geehrt werden soll. Der Preis wird jeweils um Pfingsten verliehen, 2019 zum sechsten Mal.