Zur Startseite Zur Navigation Zum Inhalt Zur Kontaktseite Zur Sitemapseite Zur Suche
Zurück blieben nur noch Trümmer: Zerstörte Häuser nach der Flutwelle, welche Ende September die indonesische Insel Sulawesi traf. | © 2018 Putu Sayoga / Catholic Relief Services
Zurück blieben nur noch Trümmer: Zerstörte Häuser nach der Flutwelle, welche Ende September die indonesische Insel Sulawesi traf. | © 2018 Putu Sayoga / Catholic Relief Services

Die römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern unterstützt die Opfer des Tsunami und Erdbebens auf der Insel Sulawesi in Indonesien mit 10‘000 Franken. Der Synodalrat hat diesen Betrag für die Nothilfe der Caritas gesprochen. Bei der Naturkatastrophe von Ende September starben nach offiziellen Angaben über 2000 Menschen,

Gisela Limacher-Stöckli (links) und Hugo Christen am Einführungskurs für neue Kirchenratsmitglieder vom 15. September; vorne Trudi  Bättig. | © 2018 Roberto Conciatori
Gisela Limacher-Stöckli (links) und Hugo Christen am Einführungskurs für neue Kirchenratsmitglieder vom 15. September; vorne Trudi Bättig. | © 2018 Roberto Conciatori

Normenhierarchie, Finanzkennzahlen, Jahrzeitenstiftungen – und dann noch dieses duale System: Wer in einen Kirchenrat gewählt wird, muss vieles kennenlernen. Die Einführungshalbtage von Landeskirche und Bistumsregionalleitung sind für die Neuen deshalb Pflichttermine. Der erste Kursmorgen fand am 15. September statt, der zweite ist auf 17. November angesetzt.

Kreativität  und Unvorher­gesehenes müssen Platz haben in ihrem Alltag: die neue Synodalrätin Olivia Portmann auf dem Spielplatz im Park bei der Landeskirche in Luzern. | © 2018 Dominik Thali
Kreativität und Unvorher­gesehenes müssen Platz haben in ihrem Alltag: die neue Synodalrätin Olivia Portmann auf dem Spielplatz im Park bei der Landeskirche in Luzern. | © 2018 Dominik Thali

In ihrem Berufsleben hangelt sie sich einer «tollen Stelle» zur nächsten, die neue Aufgabe im Synodalrat erlebt sie als «Glücksfall»: Olivia Portmann, Lehrerin, Schulleiterin und Theologin. Weil sie das Leben gerne «einfach und überschaubar» mag, macht sie immer mal wieder Pause.

Hier hat die Kirche gebaut: Ein beschrifteter Stein im Riedpark in Adligenswil weist auf die Bauherrschaft hin. | © 2018 Marcel Bucher
Hier hat die Kirche gebaut: Ein beschrifteter Stein im Riedpark in Adligenswil weist auf die Bauherrschaft hin. | © 2018 Marcel Bucher

Viele Kirchgemeinden bauen und bewirtschaften Liegenschaften, die sie für ihre Aufgaben eigentlich nicht bräuchten. Die Rendite daraus wird aber immer wichtiger: Sie gleicht sinkende Steuereinahmen aus. Landeskirche und Bistum befürworten diese Strategie.

Die Synode, das Parlament der römisch-katholischen Landeskirche, tagt im Kantonsratssaal in Luzern. | © 2018 Gregor Gander
Die Synode, das Parlament der römisch-katholischen Landeskirche, tagt im Kantonsratssaal in Luzern. | © 2018 Gregor Gander

Der Voranschlag 2019 ist das Hauptgeschäft der Herbstsession der Synode vom 7. November. Die Kirchgemeinden sollen nächstes Jahr der Landeskirche weniger Beiträge bezahlen müssen. Der Synodalrat beantragt dem Kirchenparlament einen Rabatt von 0,001 Einheiten auf den Beitragssatz von 0,022 Einheiten.

Grund zur Freude (von links): Fredi Banholzer, Leiter der Arbeitsgruppe Flüchtlinge, Anton Kaufmann, Präsident der Katholischen Kirchgemeinde Sursee,Heidi Schilliger Menz, Stadträtin, Martina Helfenstein, soziale Arbeit der kath. und ref. Kirche Sursee, Fanny Nüssli vom «Freiraum Sursee» und Christian Marti, Präsident Reformierte Kirchgemeinde. | © 2018 Werner Mathis
Grund zur Freude (von links): Fredi Banholzer, Leiter der Arbeitsgruppe Flüchtlinge, Anton Kaufmann, Präsident der Katholischen Kirchgemeinde Sursee,Heidi Schilliger Menz, Stadträtin, Martina Helfenstein, soziale Arbeit der kath. und ref. Kirche Sursee, Fanny Nüssli vom «Freiraum Sursee» und Christian Marti, Präsident Reformierte Kirchgemeinde. | © 2018 Werner Mathis

In der Integration verfolgen die Stadt Sursee und die kathholische und reformierte Kirche die gleichen Ziele. Das Leitbild, das sie dazu gemeinsam erarbeitet haben, erklärt, wer wofür zuständig ist.

«Die jungen Erwachsenen sehen momentan der Kirche kritisch ins Auge»: die Gruppe des Blauring Horw  beim Pastatalk. | © 2018 pd
«Die jungen Erwachsenen sehen momentan der Kirche kritisch ins Auge»: die Gruppe des Blauring Horw beim Pastatalk. | © 2018 pd

17 Pfarrei-Gruppen und 3 Jungwacht-Blauring-Scharen aus dem Kanton Luzern haben im Sommer über die Landeskirche ein «pastatalk-Set» bestellt und sich beim gemeinsamen Essen mit Fragen des Lebens, des Glaubens und der Kirche auseinandergesetzt. Delegierte aus diesen Gruppen und weitere Interessierte treffen sich nun am 20. Oktober zu einem Podiumsgespräch in Emmenbrücke, in das sie ihre Antworten und weiterführenden Fragen einbringen.

«In anderen Ländern explodiert das Ordensleben geradezu»: Kardinal Joao Braz de Aviz |  © 2018 Walter Ludin
«In anderen Ländern explodiert das Ordensleben geradezu»: Kardinal Joao Braz de Aviz | © 2018 Walter Ludin

«Mit euch»: Unter diesem Titel trafen sich rund 400 Ordensleute aus der ganzen Schweiz am 24. September in Baar zum gesamtschweizerischen Ordenstag, um über die Herausforderungen und Chancen der Orden zu sprechen. In seinem Referat rief der aus Brasilien stammende Kurienkardinal Joao Braz de Aviz die Ordensleute zu ständigen Reformen auf.

Einen stärkenden Tag erlebt: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bettagsausflugs der Gehörlosenseelsorge vor dem Kloster Einsiedeln. | 2018 pd
Einen stärkenden Tag erlebt: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bettagsausflugs der Gehörlosenseelsorge vor dem Kloster Einsiedeln. | 2018 pd

Am Bettags-Sonntag, am 16. September gestaltete Gehörlosenseelsorger P. Christian Lorenz und seine Vorbereitungsgruppe einen Gottesdienst im Kloster Einsiedeln. Schon die gemeinsame Anreise zu diesem Kraftort war ein freudiges Erlebnis und danach natürlich auch das gemeinsame Feiern, Essen und Beisammensein mit Gebärdensprache. Solche spirituellen Angebote sind für Menschen mit einer Hörbehinderung eher selten und daher sehr […]

Lässt sich durch die Krankheit nicht behindern: Christine Bisig, auf dem Tisch ein von ihr gelegtes  Mandala. | © 2017 Felix Zobrist
Lässt sich durch die Krankheit nicht behindern: Christine Bisig, auf dem Tisch ein von ihr gelegtes Mandala. | © 2017 Felix Zobrist

Die kreative Arbeit mit den Händen zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben der ehemaligen Handarbeitslehrerin Christine Bisig. Seitdem sie ihren Beruf wegen der Parkinson-Krankheit aufgeben musste, widmet sie sich den Mandalas. Ein Angebot auch für den Religionsunterricht.