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«Seelsorge der anderen Art» bedeutet auch eine Kommunikation der anderen Art. | © Gregor Gander
«Seelsorge der anderen Art» bedeutet auch eine Kommunikation der anderen Art. | © Gregor Gander

In diesem Beitrag sammeln wir die guten Ideen zu einer «Seelsorge der anderen Art» im Kanton Luzern. Eure guten Ideen. Hier erfahrt ihr, wie andere Pastoralräume und Pfarreien ihre Arbeit gerade anpacken. – Echo, Rückmeldungen, Konkretes, Erlebtes, Erfahrungen usw.

Die verstorbene Synodalratspräsidentin der Reformierten Kirche Kanton Luzern, Ursula Stämmer-Horst. | zvg
Die verstorbene Synodalratspräsidentin der Reformierten Kirche Kanton Luzern, Ursula Stämmer-Horst. | zvg

Die Synodalratspräsidentin unserer evangelisch-reformierten Schwesterkirche, Ursula Stämmer-Horst, ist am 21. März nach schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren verstorben. Wir gedenken ihrer in Dankbarkeit und sprechen der Trauerfamilie unsere herzliche Anteilnahme aus.

Der Bundesrat hat am Montag, 16. März 2020, den Notstand für die Schweiz erklärt, um den Anstieg der Corona-Erkrankungen zu bremsen. Landeskirche und Bistumsregionalleitung tragen diesen Schritt mit. Weiterbildungen und Kurse sind abgesagt, Kirchgemeindeversammlungen können nicht stattfinden. Das Bistum Basel hat am Dienstag, 17. März, seine Massnahmen verschärft. Es finden keine Gottesdienste und religiösen Feiern mehr statt, für die Seelsorge müssen andere Wege gefunden werden.

Sie ist zurück und ganz die Alte: die «Zwitscher-Bar», das Café für Begegnung, ist seit einigen Monaten wieder im Lukaszentrum in Luzern. Nach dem «Gastaufenthalt» am Franziskanerplatz während der Renovation hat Claudia Jaun die Leitung des ökumenischen Begegnungscafés von Bruno Fluder übernommen.

Der Bundesrat hat heute weitere Massnahmen gegen das Corona-Virus beschlossen. Diese gelten auch für die Kirche. «Das Bistum berücksichtigt die Anordnungen von Bund und Kantonen», schreibt es in einer Mitteilung. Das kirchliche Leben wird aber eingeschränkt. Erstkommunionfeiern zum Beispiel finden dieses Jahr im Bistum Basel nicht statt.

Der bisherige Hochschulseelsorger Andreas Schalbetter (rechts) und seine Nachfolger Valerio Ciriello (Mitte) und Wilfried Dettling. | © 2020 Dominik Thali
Der bisherige Hochschulseelsorger Andreas Schalbetter (rechts) und seine Nachfolger Valerio Ciriello (Mitte) und Wilfried Dettling. | © 2020 Dominik Thali

Der Jesuit Andreas Schalbetter verlässt die Hochschulseelsorge Luzern Ende Mai und wird Leiter der katholischen Universitätsgemeinde Basel. Andreas Schalbetter ist seit August 2015 in Luzern tätig. Seine Nachfolge wird stufenweise geregelt.

Das Ausfüllen der Steuererklärung ist oft ein Anlass für den Kirchenaustritt – zum Schaden für die Gesellschaft. | © 2020 Dominik Thali
Das Ausfüllen der Steuererklärung ist oft ein Anlass für den Kirchenaustritt – zum Schaden für die Gesellschaft. | © 2020 Dominik Thali

Wenns ums Geld geht, empfehlen Beraterinnen und Berater mitunter, aus der Kirche auszutreten, um Steuern zu sparen. Der Synodalrat wehrt sich dagegen und warnt vor einem Abbau sozialer Leistungen. Sein Schreiben an die Branche stösst auf Zustimmung – aber auch Unverständnis.

«Ich habe in einer Stunde Relichat schon mehr gelernt als in mancher ganztägigen Weiterbildung», sagt Relichat-Moderator David Wakefield. | © 2020 Sylvia Stam
«Ich habe in einer Stunde Relichat schon mehr gelernt als in mancher ganztägigen Weiterbildung», sagt Relichat-Moderator David Wakefield. | © 2020 Sylvia Stam

Im Relichat tauschen Religionspädagoginnen und -pädagogen jeden Mittwoch auf der Social-Media-Plattform Twitter Erfahrungen aus. Einer von ihnen ist David Wakefield, Studienleiter am Religionspädagogischen Institut der Universität Luzern.

Wie ein Rettungsboot: Die Notfallseelsorge, sinnbildlich fotografiert im Kieswerk Ballwil. Von links: Alexandra Felder, Brigitte Dubacher. Nicole Blättler und Christoph Beeler, | © 2020 Thomas Stucki
Wie ein Rettungsboot: Die Notfallseelsorge, sinnbildlich fotografiert im Kieswerk Ballwil. Von links: Alexandra Felder, Brigitte Dubacher. Nicole Blättler und Christoph Beeler, | © 2020 Thomas Stucki

Die Organisation Notfallseelsorge/Care Team ist wie ein Rettungsboot. Seine Besatzung kann das Schlimme nicht ungeschehen machen. Aber da sein, zuhören. Gedanken und Gefühle ordnen. Lebenshilfe im oft löchrigen sozialen Netzwerk der Menschen, von den Kirchen mitgetragen.

Braucht es für einen Gottesdienst wegen des Corona-Virus nun eine Bewilligung? Darf der Suppenzmittag zur Fastenzeit durchgeführt werden? Und was ist mit dem Familien-Nachmittag zur Erstkommunion? Für kirchliche Anlässe haben Synodalrat und Bistumsregionalleitung eine kollektive Erlaubnis zur Durchführung erhalten. Die Einschränkungen sind die gleichen wie bei weltlichen Veranstaltungen.