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Das «Luzerner Kirchenschiff»

Auf dieser Seite finden Sie (mit wenigen Ausnahmen) alle Beiträge, die im gedruckten «Luzerner Kirchenschiff» erscheinen, dem Informationsmagazin der katholischen Kirche im Kanton Luzern. Sie können dieses abonnieren; über diesen Link gelangen Sie zum entsprechenden Formular.

Anerkennen: Kirchen und Kanton Luzern stellen dieses Jahr ihre Aktion zum Bettag unter dieses Motto. Geplant war im Jubiläumsjahr der Landeskirchen, die Bevölkerung am Bettag zu einer grossen Feier in die Festhalle Willisau einzuladen. Dieser Anlass musste wegen der Corona-Schutzmassnahmen abgesagt werden. Dafür machen die Kirchen zusätzlich mit einer Inseratekampagne auf die Aktion aufmerksam.

Hier finden Sie die Nachrichten zu aktuellen Stellenwechseln in den Pastoralräume und Pfarreien sowie in den Behörden der Kirchgemeinden im Kanton Luzern.

Im Namen Gottes wurden sie gequält, noch bis vor zwei Generationen: Kinder in Heimen. Edwin Beeler gibt fünf von ihnen, die der religiöse Wahn nicht zu brechen vermochte, in seinem neuen Film «Hexenkinder» eine Stimme. Die Landeskirche hat diesen unterstützt.

Kirchen und Kanton Luzern stellen dieses Jahr ihre Bettagsaktion unter das Motto «anerkennen». Damit knüpfen die Landeskirchen einerseits an ihr 50-Jahre-Jubiläum an und fordern anderseits dazu auf, darüber nachzudenken, wo Anerkennung für uns wichtig ist.

Wenn Menschen freiwillig ihrem Leben ein Ende setzen wollen, öffnen sich
Wenn Menschen freiwillig ihrem Leben ein Ende setzen wollen, öffnen sich

Menschen, die sich begleitet das Leben nehmen wollen, können weder Sakramente noch seelsorgliche Begleitung erwarten. Die Bischöfe wägen in ihrer «Orientierungshilfe» zwar ab. Doch im Pfarreialltag ist ihr Schreiben nicht mehr als Papier.

Brigitte Glur-Schüpfer (links) wird in der Bistumsregionalleitung Nachfolgerin von Margrith Mühlebach-Scheiwiller. | © 2020  Roberto Conciatori
Brigitte Glur-Schüpfer (links) wird in der Bistumsregionalleitung Nachfolgerin von Margrith Mühlebach-Scheiwiller. | © 2020 Roberto Conciatori

Fast drei Jahre hat Brigitte Glur-Schüpfer im Synodalrat mitgewirkt, jetzt, auf den 1. August, folgt sie als neue Regionalverantwortliche auf Margrith Mühlebach-Scheiwiller, die pensioniert wird. Synodalratspräsidentin Renata Asal-Steger würdigt die Arbeit der beiden.

Kirche kommt an - zum Beispiel über die «elbe 
 Fachstelle für Lebemsfragen»: Das Team mit dem Jubiläumsboot der Landeskirchen vor den «elbe»-Büros an der Hirschmattstrasse in Luzern; vorne Stellenleiterin Hildegard Pfäffli. | © 2020 Roberto Conciatori
Kirche kommt an - zum Beispiel über die «elbe Fachstelle für Lebemsfragen»: Das Team mit dem Jubiläumsboot der Landeskirchen vor den «elbe»-Büros an der Hirschmattstrasse in Luzern; vorne Stellenleiterin Hildegard Pfäffli. | © 2020 Roberto Conciatori

Menschen, die in einer schwierigen Lebenslage stecken, brauchen keine Ratschläge. Aber ein Gegenüber, das sie stärkt, damit sie selbst aus der Krise finden. Das Team der «elbe – Fachstelle für Lebensfragen» in Luzern tut dies im Auftrag der Kantone. Die Kirchen helfen, dass sich alle diese Hilfe leisten können.

Im Religionsunterricht von Anna Brun in Buchrain. Sie war eine von neun Teilnehmenden der Berufseinführung. | © Urs Stadelmann
Im Religionsunterricht von Anna Brun in Buchrain. Sie war eine von neun Teilnehmenden der Berufseinführung. | © Urs Stadelmann

Zwei Praxisgruppen schliessen im Juni ihre katechetische Berufseinführung ab. «1, 2, 3 los – lassen», ihr Thema, heisst für die sieben Frauen und zwei Männer: Jetzt sind sie praxiserprobt.

In der Peterskapelle kann mit Twint gespendet werden. Florian Flohr, Leiter der Citypastoral Luzern, zeigt den QR-Code bei der Antonius­statue. | © 2020 Thomas Stucki
In der Peterskapelle kann mit Twint gespendet werden. Florian Flohr, Leiter der Citypastoral Luzern, zeigt den QR-Code bei der Antonius­statue. | © 2020 Thomas Stucki

In Schweden oder Deutschland etwa ist es längst üblich, seit Anfang Jahr bietet es auch die Luzerner Peterskapelle an: digitales Spenden in der Kirche. Das ist noch eine Ausnahme in der Zentralschweiz. Die Klöster Einsiedeln oder Engelberg beobachten vorerst.

Wohin jetzt? ««Wir dürfen Menschen auch neue Wege zutrauen und zumuten.» | © 2018 Gregor Gander
Wohin jetzt? ««Wir dürfen Menschen auch neue Wege zutrauen und zumuten.» | © 2018 Gregor Gander

Das Corona-Virus verflüchtigt sich. Was hat es mit mir gemacht? Was mit der Kirche? Mitarbeitende der Landeskirche und Synodalratsmitglieder blicken zurück und wägen ab. Sie wünschen sich, dass die Wüsten­erfahrung Neues gedeihen lässt. Sie hoffen. Und zweifeln zugleich.