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Bischof Felix Gmür spricht vor der Luzerner Synode

Bischof Felix Gmür bei seinem letzten Besuch der Luzerner Synode am 2. Mai 2012. Am 15 Mai 2019 ist er erneut hier zu Gast. | © 2012 Gregor Gander
Bischof Felix Gmür bei seinem letzten Besuch der Luzerner Synode am 2. Mai 2012. Am 15 Mai 2019 ist er erneut hier zu Gast. | © 2012 Gregor Gander

An der Frühjahrssession des Kirchenparlaments vom 15. Mai kommt es auch zu einem Austausch mit dem Diözesanbischof. Felix Gmür blickt dabei auf die Versammlung der Präsidenten der nationalen Bischofskonferenzen in Rom zum Thema Missbrauch und Schutz von Minderjährigen zurück und beantwortet Fragen aus der Synode. – Wichtigste Traktanden der Parlamentssitzung selbst sind die Rechnung und Jahresberichte 2018.

Als die Geschäftsleitung der Synode Felix Gmür im Januar einlud, knüpfte sie an eine Resolution an, welche die Thurgauer Synode am 29. November 2018 verabschiedet hatte und in der sie Gmür als Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz aufforderte, sich in Rom «mit Nachdruck» für eine «umfassende und unabhängige Aufarbeitung bzw. Aufklärung aller Missbrauchsfälle» einzusetzen. Die Geschäftsleitung hielt in ihrem Brief an den Bischof fest, sie unterstützte dieses Anliegen und die weiteren Forderungen des Thurgauer Kirchenparlaments und schrieb, «die Verbindung von sexuellem Missbrauch und Machtmissbrauch» sei «zu betonen». Zu deren Überwindung seien «kirchenstrukturelle Veränderungen» anzugehen.
Sie bat in der Folge den Bischof nach Luzern mit der Bemerkung, der Auftritt vor dem Kirchenparlament wäre «eine gute Gelegenheit für eine Austausch zur Missbrauchsthematik». Das Thema habe «hohe Priorität» und Transparenz sei «dringend notwendig, damit die Glaubwürdigkeit der Kirche nicht noch mehr leidet».

Bischof Felix Gmür nahm die Einladung an und spricht nun an der ordentlichen Frühjahrssession vor der Luzerner Synode. Der Austausch beginnt um 13.30 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Die Session findet wie gewohnt im Kantonsratssaal in Luzern statt und ist öffentlich.

Unerwartet hoher Gewinn in der Rechnung 2018

Den Auftakt zur Session bildet ein Gottesdienst in der Jesuitenkirche um 8.30 Uhr; die Beratung der Geschäfte beginnt um 9.45 Uhr. Wichtigste Geschäfte sind die Jahresberichte der Kommissionen und des Synodalrats sowie die Rechnung 2018 der Landeskirche. Diese schliesst zum vierten Mal in Folge mit einem Plus ab. Der Überschuss beträgt rund 1,53 Millionen Franken, fast 1 Million mehr als veranschlagt. Dazu beigetragen haben in erster Linie höhere Beiträge der Kirchgemeinden und tiefere Beiträge der Landeskirche an den Lastenausgleich. Der Synodalrat schlägt vor, einen Teil des Gewinns für einen Rabatt auf den Beitragssatz der Kirchgemeinden 2018 einzusetzen.

Sessionsunterlagen

Die Frühjahrssession der Synode findet am Mittwoch, 15. Mai 2019, ab 9.45 Uhr im Kantonsratssaal in Luzern statt (Bahnhofstrasse 15). Die Beratungen sind öffentlich. Die Traktandenliste und Unterlagen können hier eingesehen und heruntergeladen werden.