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Besinnungstag der Behindertenseelsorge: im Labyrinth des Lebens

Die Teilnehmenden zeichneten ihr eigenes Labyrinth auf eine Schrumpffolie, aus der am Ende kleine Lichter entstanden. | © 2015 Gregor Gander
Die Teilnehmenden zeichneten ihr eigenes Labyrinth auf eine Schrumpffolie, aus der am Ende kleine Lichter entstanden. | © 2015 Gregor Gander

Der Besinnungstag für Menschen mit einer körperlichen Behinderung im November gehört zu den besonderen Angeboten im Jahresprogramm der Behindertenseelsorge. Was zeichnet dieser Tag besonders aus?

Es ist zum einen die gewachsene Vertrautheit innerhalb der Gruppe, ohne dass diese aber zum geschlossenen Kreis geworden wäre. Immer wieder kommen neue Menschen dazu und werden herzlich aufgenommen. In dieser Vertrautheit ist es möglich, persönliche Gedanken und Lebenserfahrungen auszutauschen, einen Moment der Stille zu erleben und dieses Leben zu feiern.

Am diesjährigen Tag, am 14. November, stand das Labyrinth im Zentrum. Dabei gestalteten alle ein kleines persönliches Labyrinth auf einer A4-Folie. Es entstanden einzigartige und besondere Labyrinthe. Diese wurden anschliessend in einem Backofen
«geschrumpft». Durch die Wärme reduzierte sich das Labyrinth auf die Grösse einer Postkarte. Die Farben leuchteten intensiver.

m Gottesdienst zündeten die Teilnehmenden hinter jedem Labyrinth eine kleine Kerze an und liessen dieses so in einem neuen Licht aufleuchten. Diese besondere Atmosphäre im Kreis wird wohl alle Frauen und Männer noch lange begleiten und stärken auf Weg durchs das eigene Lebenslabyrinth.

Yvonne Rihm, Heidi Bühlmann und Gregor Gander, Behindertenseelsorge