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Aufgeführt sind die personellen Wechsel auf ein halbes Jahr zurück.

  • Im Kirchenrat Ettiswil tritt Georg Studhalter Ende Juni 2021 nach über 14-jähriger Tätigkeit zurück. Als sein Nachfolger ist Alex Schwegler still gewählt worden.

29. April 2021

  • Irène Kohler-Marti ist ab 1. Juni Kirchenrätin von St. Urban, sie tritt die Nachfolge von Silvana Christen an, die seit dem Jahr 1998 im Amt ist.

29. April 2021

  • Godwin Ukatu, seit Sommer 2019 Leitender Priester des Pastoralraums Pfaffnertal-Rottal-Wiggertal, verlässt diesen per Ende Juli. Er wechselt in der gleichen Funktion in den Pastoralraum Möhlinbach im Kanton Aargau.

27. April 2021

  • Im Kirchenrat Horw tritt Präsident Michael Bussmann auf 31. Mai 2021 zurück. Er ist seit 1. Juni 2010 im Amt. – Im Kirchenrat Eich ist seit 1. April 2021 Martin Nützi neues Mitglied; hier bestand seit dem Rücktritt von Andrea Waldispühl vor bald einem Jahr eine Lücke.

22. April 2021

  • Im Kirchenrat Geiss ist Michael Odermatt Ende März zurückgetreten. Er war seit 1. Juni 2018 im Amt.

15. April 2021

  • Sara Ross-Burch wird am 1. August 2021 die Nachfolge von Heidi Graber auf dem Sekretariat der Fachbereiche der Landeskirche antreten. Sara Ross (44) wohnt in Sarnen. Nach der kaufmännischen Lehre bei der UBS konnte sie in verschiedenen Stellen Berufserfahrungen sammeln, zuletzt während sechs Jahren als Sekretärin bei einem Anwalts- und Notariatsbüro.
  • Ebenfalls am 1. August wird Alexander Mrvik-Emmengger die Nachfolge von Thomas Leist als Stellenleiter der «Information Kirchliche Berufe» (IKB, «Chance Kirchenberufe») antreten. Er ist seit 25 Jahren im kirchlichen Dienst tätig, davon seit 12 Jahre in der Pfarrei St. Pius Meggen und in den „meggerwald pfarreien“. Er wird zusätzlich zur Aufgabe als Stellenleiter IKB weiterhin zu 20% im Pastoralraum „meggerwald pfarreien“ arbeiten.

30. März 2021

  • Diakon David Rüegsegger übernimmt am 1. August die Leitung des Pastoralraums Emmen-Rothenburg. Er wird damit Nachfolger von Kurt Schaller. Dieser ist ist seit 2012 in Emmen tätig und leitet den Pastoralraum seit dessen Gründung 2016. Rüegsegger wechselte 2015 von Hochdorf als Pfarreileiter nach Rothenburg. Seine neue Aufgabe bedeutet, dass die heutige dezentrale Führungsverantwortung der fünf Pastoralraum-Pfarreien in die Hände einer einzigen Person gelegt wird.

30. März 2021

  • In Hohenrain ist Roger Dahinden still in den Kirchenrat gewählt worden. Er ist ab 1. Juni Nachfolger von Klaus Leu, der Ende Mai nach elfjähriger Amtszeit zurücktritt.

29. März 2021

  • Synodalrätin Olivia Portmann tritt auf Ende April zurück. Ihre Beweggründe sind beruflicher Natur. Neben ihrem Amt als Synodalrätin ist sie als Leiterin einer Volksschule tätig. Diese Aufgabe fordere immer mehr Ressourcen, heisst es in einer Mitteilung. Die Schule sei in den letzten Jahren gewachsen, jetzt stehe ein Neubauprojekt an. Die Doppelbelastung lasse es nicht zu, beide anspruchsvollen Aufgaben gebührend wahrzunehmen. Olivia Portmann gehört dem Synodalrat seit Sommer 2018 an; sie betreut das Ressort Religiöse Bildung und ist als Mitglied der Steuergruppe mitverantwortlich für die strategische Führung der Fachbereiche. Die Nachfolgeregelung ist offen.

25. März 2021

  • In Rain gibt Kirchenrätin Patricia Lang-Bucheli auf Ende Mai ihr Amt ab; sie gehört dem Rat seit 2009 an. – Auf den gleichen Zeitpunkt tritt im Kirchenrat St. Urban Sylvana Christen zurück; sie ist seit 1998 im Amt.

12. März 2021

  • Im Kirchenrat Reiden tritt Angelika Naydowski auf Ende Juli zurück. Sie gehört dem Rat seit 1. Juni 2007 an.

9. März 2021

  • Hanspeter Kneubühler ist ab 1. Juni neuer Kirchenrat in Sempach. Er wurde still gewählt und wird Nachfolger von Rita Bühler-Helfenstein, die Ende Mai zurücktritt.

26. Februar 2021

  • Im Kirchenrat Kriens ist Ende Februar Cyrill Müller, Mitglied seit 2014, zurückgetreten.
  • Im Kirchenrat Hildisrieden treten Kirchmeierin Sandra Bründler (seit 2018) und Mitglied Sandra Zurfluh (seit 2017) beide per Ende Mai zurück.

25. Februar 2021

  • Der Pastoralraum Malters-Schwarzenberg erhält eine neue Leitung: Othmar Odermatt übernimmt Mitte August die Nachfolge von Seppi Hodel, der in Pension geht. Hodel ist seit 2016 in den beiden Pfarreien tätig. Othmar Odermatt (58) stammt aus Ennetmoos NW und lebt mit seiner Familie in Luzern. Ursprünglich Landmaschinenmechaniker, bildete er sich zum Religionspädagogen aus und studierte Theologie auf dem dritten Bildungsweg. Seit 2017 ist er als Pfarreiseelsorger in Ruswil engagiert, nun Teil des Pastoralraumes Region Werthenstein.

22. Februar 2021

  • Die Kirchgemeinde Adligenswil hat eine neue Präsidentin. Monika Koller folgt auf Richard Beeler, der Ende Mai zurücktritt. Sie wurde am 3. Februar still gewählt.

5. Februar 2021

  • Mirjam Furrer übernimmt am 1. August die Leitung im «MaiHof – Pfarrei St. Josef». Die 41-jährige Theologin ist derzeit in der Pfarrei St. Leodegar im Hof tätig. Sie tritt die Nachfolge von Franz Zemp an, der nach 18 Jahren im «MaiHof» in den Pastoralraum «Oberer Sempachersee» wechselt.

1. Februar 2021

  • Reto Bächler gehört ab 1. Juni neu dem Kirchenrat Sursee an. Er folgt dann auf Adrian Mehr, der zurücktritt. Reto Bächler wurde still gewählt.

27. Januar 2021

  • Jaroslaw Platunski, Pfarradministrator von Reiden-Wikon, wechselt auf den 1. August als Pfarrer des Pastoralraums am Rohrdorferberg in den Kanton Aargau.

19. Januar 2021

  • Die beiden Ende Jahr freigewordenen Sitze im Kirchenrat Schwarzenberg sind wieder besetzt. Veronika Beck und Lorena Marsura sind still gewählt worden; sie folgen auf Andrea Wobmann und Peter Burri.

18. Dezember 2020

  • Die Kirchgemeinde Neuenkirch hat wieder einen Präsidenten. Beat Wolfisberg wurde am 26. November still gewählt; er ist Nachfolger des verstorbenen Beat Schnyder.
  • Für Petra Müller, Aktuarin des Kirchenrats Zell, die Ende November aus dem Kirchenrat Zell zurücktrat, wurde eine Nachfolgerin still gewählt: Priska Graber. Sie tritt ihr Amt am 1. Januar 2021 an.

17. Dezember 2020

  • Der Theologe Valentin Beck (36) übernimmt die ökumenische Seelsorgestelle in der Gassenarbeit Luzern, ein 30-Prozent-Pensum. Er wird am 1. April Nachfolger von Franz Zemp, der seit fünf Jahren Gassenseelsorger ist und in den Pastoralraum Oberer Sempachersee wechselt. Beck wird weiterhin als Bundespräses bei der Bundesleitung des katholischen Jugendverbandes tätig sein.
  • Markus Fellmann wird Leitender Priester des Pastoralraums Hitzkirchertal, der am 2. Mai errichtet wird. Der 51-Jährige ist zurzeit Pfarrer im Breitenbach-Fehren-Schindelboden im Pastoralraum Thierstein im Kanton Solothurn und tritt seine neue Stelle am 1. August an.

27. November 2020

  • Im Kirchenrat Hohenrain tritt Klaus Leu auf Ende Mai 2021 zurück. Er gehört dem Rat seit 1. Juni 2010 an. – Im Kirchenrat Schongau gibt auf den gleichen Zeitpunkt Sepp Koch sein Amt als Kirchmeier weiter. Er übt dieses seit 1. Juni 2006 aus.
  • Zwei Rücktritte im Kirchenrat Schwarzenberg: Andrea Wobmann (seit 1. Juni 2014) und Peter Burri (seit 1. Juni 2018) stellen ihre Ämter auf Ende Jahr zur Verfügung. Andrea Wobmann gehört seit 1. September 2020 dem Gemeinderat Schwarzenberg an.

25. November 2020

  • Beat Jung ist seit Mitte November Chorherr des Kollegiat-Stiftes St. Leodegar im Hof Luzern. Seine Position als Leitender Priester des Pastoralraumes Rontal und dessen Pfarreien Buchrain-Perlen, Ebikon und Root behält er.

16. November 2020

  • Die Kirchgemeinde Römerswil hat wieder eine Kirchmeierin. Sandra Feer-Schmid wurde am 10. November in stiller Wahl gewählt. Sie ist Nachfolgerin von Irene Schmidiger, die im Sommer zurücktrat. 
    Im Kirchenrat Zell tritt Aktuarin Petra Müller und im Kirchenrat Sursee das Mitglied Adrian Mehr zurück. Beide geben ihr Amt auf Ende Mai 2021 ab.

11. November 2020

  • Drei Kirchenräte, in denen es Rücktritte gab, sind ab dem 1. Januar 2021 wieder vollzählig. In Aesch folgt auf den zurückgetretenen Kirchmeier Jost Schurtenberger Isabelle Brunner-Schlapfer; in Hochdorf wird Stephanie Günter-Jans Nachfolgerin von Kirchenrätin Claudia Wicki-Buck und in Hildisrieden übernimmt Thomas Villiger das Kirchenratsamt von Thomas Wyss.

6. November 2020

  • Romeo Zanini ist ab Anfang 2021 Gemeindeleiter ad interim der Pfarrei Reussbühl mit einem 50-Prozent-Pensum. Er folgt auf Gaby Fischer, die in Pension geht. Zanini arbeitet noch in einem Teilpensum in der Pfarrei Littau. Max Egli bleibt mitarbeitender Priester. 

27.10.2020

  • Daniela Elmiger Amrein ist seit Anfang August neue Kirchenrätin der Kirchgemeinde Root. Sie trat die Nachfolge von Blanka Adamek an, die dem Rat 18 Jahre  lang angehört hatte.

16. Oktober 2020

  • Richard Beeler, Präsident der Kirchgemeinde Adligenswil, tritt auf Ende Mai 2021 zurück. Er ist seit 2010 im Amt.
  • Im Kirchenrat Sempach gibt auf den gleichen Termin Rita Bühler ihr Amt ab, das sie ebenfalls seit 2010 inne hat.

29. September 2020

  • Seppi Hodel-Bucher, Leiter des Pastoralraums Malters-Schwarzenberg, geht im Sommer 2021 in Pension. Dies kündigt er im aktuellen Pfarreiblatt an. Hodel ist seit Oktober 2016 in den beiden Pfarreien tätig.

25. September 2020

  • Im Kirchenrat Schwarzenbach hat Corinne Furrer schon im Juni Nicole Schumacher ersetzt, die im März zurückgetreten war.

25. September 2020

  • Beatrice Brun-Baumgartner ist neues Mitglied des Kirchenrats Entlebuch. Sie folgt auf Petra Renggli Hodel, die in den Gemeinderat gewählt wurde. Der Wechsel erfolgte per 1. September.
  • Kurt Schaller, Leiter des Pastoralraums Emmen-Rothenburg sowie Pfarrer von Gerliswil und Bruder Klaus, hat seine Demission per 31. Juli 2021 eingereicht. Er ist seit 2012 in Emmen tätig und leitet den Pastoralraum seit dessen Gründung 2016.

11. September 2020

  • Claudia Wicki, Mitglied des Kirchenrats Hochdorf seit 2007, hat ihren Rücktritt auf Ende des laufenden Jahres eingereicht.

27. August 2020

  • Franz Zemp, der Ende Juli seinen Weggang von der Luzerner Pfarrei St. Josef-Maihof und als Gassenseelsorger ankündigte, übernimmt am 1. Mai die Leitung der Pfarreien Sempach und Eich sowie des Pastoralraumes oberer Sempachersee. Als Pastoralraumleiter folgt er auf Erich Hausheer (Rain), der diese Aufgabe seit dem Weggang von Gudrun Dötsch Ende Juli vorübergehend wahrnimmt.

20. August 2020

  • In Römerswil ist Kirchmeierin Irene Schmidiger aus gesundheitlichen Gründen per sofort zurückgetreten. Sie war erst seit Juni im Amt. – Thomas Wyss, seit 2004 Kirchenrat in Hildisrieden, gibt sein Amt Ende Jahr ab.

19. August 2020

  • Marco Frei-Kunz heisst der neue Kirchmeier von Richenthal. Er ist seit dem laufenden Monat Nachfolger von  Irene Meier-Hirsiger, die Ende Mai zurücktrat.

13. August 2020

  • Erich Hausheer-Leisibach, Gemeindeleiter der Pfarreien Hildisrieden und Rain, ist seit 1. August auch Leiter des Pastoralraums Oberer Sempachersee. Er folgt in dieser Funktion auf Gudrun Dötsch, die nach Luzern gewechselt hat. Zum Pastoralraum Oberer Sempachersee gehören neben Hildisrieden und Rain auch Eich, Sempach, Neuenkirch und Hellbühl.


«Onderwägs metem Wend»: Dieses Thema wählten dieses Jahr die Jugendlichen der Heilpädagogischen Schule Sursee für ihre Konfirmation und Firmung. Am Samstag (1. Mai 2021) feierten die drei jungen Männer und zwei jungen Frauen in der Klosterkirche gemeinsam ihren grossen Tag.

Behindertenseelsorger Bruno Hübscher begrüsste die Jugendlichen, ihre Patinnen, Paten und Familien sowie die Seelsorger und Katechetinnen; Kim Lendeczky, Lehrerin und Katechetin an der HPS Sursee entzündete zu Beginn des Gottesdienstes die persönlichen Kerzen der Jugendlichen an der Osterkerze und stellte die Konfirmanden und Firmlinge vor. Katechetin Monika Piani wies auf das farbige Segelboot in der Kirche hin und nahm das Thema «Onderwägs metem Wend» auf: «Die Konfirmation und die Firmung sind Momente der Stärkung», sagte sie. «Auch Jesus stellte sich Wind und Sturm, denn nach einem strengen Arbeitstag fuhr er mit seinen Jüngern auf den See. Als ein Sturm aufkam, ermahnte er, habt Vertrauen. Und der Wind legte sich.»

Der Segen Gottes beschützt und stärkt

Mit dem Song von Elvis Presley: «Stand by me» (Steh mir bei) leitete René Carlin den festlichen Moment der Konfirmation und der Firmung ein. Kim Lendeczky und Ulrich Walther, reformierter Pfarrer, legten den Konfirmanden die Hand auf die Schulter und Ulrich Walther segnete sie mit den Worten: «Egal was du tust, der Segen Gottes beschützt dich und stärkt dich alle Tage auf deinem Weg.»

«Wir möchten dafür beten, dass uns auf dem Lebensweg Menschen, die uns verstehen und unterstützen, begleiten», meinte Jakob Zemp vor der Firmspende. Er war früher lange Pfarrer in Sursee und ist heute Wallfahrtspriester im Heiligkreuz im Entlebuch. Zemp legte er dem Jugendlichen die Hand auf mit den Worten: «Zur Firmung segne ich dich mit Chrisamöl. So bist du mit der Kraft des Heiligen Geistes auch bei stürmischem Wind gestärkt.»

Ein Tag mit «göttlichem Moment»

Der Gottesdienst wurde begleitet von René Carlin, Rektor der HPS, und seiner Band. Einen herzlichen Applaus erhielten sie für die gesanglichen und musikalischen Beiträge, wie für «Lüüt,so wie mer». Zu diesem Song von Kunz führten die Konfirmanden und Firmlinge einen Tanz auf.

Zum Abschluss wünschte René Carlin seinen Schülerinnen und Schülern zum «göttlichen Moment» der Konfirmation und der Firmung einen schönen und unvergesslichen Tag. Er wünschte den Jugendlichen: «Es erwartet niemand von euch, dass ihr sehr gläubige Menschen werdet.» Aber im Leben sei ab und zu mit Gegenwind zu rechnen und dann benötige es Kraft, sowie Mut und Überzeugung auch diesem Wind entgegenzuhalten. Ganz besonders bedankte sich René Carlin bei den Eltern, Patinnen, Paten und Freuden der Jugendlichen für die Unterstützung.

Werner Mathis

Eine geschwisterliche Kirche von Frauen und Männern sei «für die Glaubwürdigkeit der Kirche von existentieller Bedeutung». Eine Arbeitsgruppe des Synodalrats macht dazu zehn Vorschläge. Sie lädt dazu ein, «den Aufbruch zu wagen, von der Basis bis zum Bischof».

Medienmitteilung vom 14. April 2021

«Zehn Schritte zu einer geschwisterlichen Kirche» heisst das Papier, das die achtköpfige Gruppe zur Diskussion stellt. Die Gruppe wurde damit beauftragt, nachdem Bischof Felix Gmür im Sommer 2016 im Gottesdienst mit der Pilgergruppe «Für eine Kirche mit* den Frauen» darum gebeten hatte, ihm Vorschläge für eine geschwisterliche Kirche zu machen.

«Den Aufbruch wagen»

Die Schritte – diese und die Erläuterungen dazu sind hier aufgeführt – sollen «einen Prozess auf den Weg bringen», heisst es im Begleitbrief zu dem jetzt verschickten Papier. Die Gruppe versteht dieses als «Wegbeschreibung» für die Diskussion vor Ort und lädt die Empfängerinnen und Empfänger ein, «den Aufbruch zu wagen, von der Basis bis zum Bischof». Die Schritte müssten mit Leben gefüllt werden, «in den Pfarreien und Kirchgemeinden, in den Gottesdiensten, in den Kirchenleitungen».

Für die Arbeitsgruppe skizzieren die «Zehn Schritte» den «Weg zurück zu einer glaubwürdigeren Kirche», sagt Iva Boutellier, Mitglied der Synode. Herbert Gut, Pfarreileiter in Luzern, sieht darin ein «Zukunftsbild mit Strategiecharakter, das einen gemeinsamen Aufbruch aller kirchlichen Ebenen» beschreibe. Darin seien die umfassende Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung von Männern und Frauen, Macht und Machtteilung wichtige Fragen, ergänzt Synodalratspräsidentin Renata Asal Steger.

Die Kirche müsse «auf dem Weg bleiben», fasst Boutellier zusammen. «Man soll nicht einfach sagen: Man kann nichts machen.» Dies anerkannte auch Bischof Felix Gmür, als ihm die «Zehn Schritte» Ende Januar als erstem vorgestellt wurden: «Die Kirche befindet sich in einer Umbruchsituation.»

Das Anliegen namentlich unterstützen

Die «Zehn Schritte» sind auf einem Faltblatt zusammengefasst, das an viele Interessengruppen verschickt wird. Auf der Webseite www.geschwisterliche-kirche.ch finden sich Erläuterungen dazu. Interessierte können sich dort zudem mit ihrem Namen eintragen und damit bezeugen, dass sie das Anliegen mittragen.

Dominik Thali

Bischof Felix Gmür hat am Freitag, 17. April 2021, gegenüber dem Pfarrblatt Bern Stellung genommen zu den «Zehn Schritten». Hier geht’s zum Beitrag

Weil es seit Sommer 2018 keine Dekanate mehr gibt, müssen auf die Wahlen 2022 die Synodalkreise neu festgelegt werden. Am 26. Mai entscheidet die Synode darüber. Das Geschäft ist eines von 13 Traktanden der ganztägigen Sitzung.

Im Kanton Luzern sind die 85 Kirchgemeinden in sieben Synodalkreise gegliedert. Diese bilden die Wahlkreise für die Synode, das Kirchenparlament. Die Synodalkreise waren früher deckungsgleich mit den Dekanaten. Im Sommer 2018 löste das Bistum letztere auf, weil die Seelsorge mittlerweile in Pastoralräumen organisiert wird. Die Landeskirche muss deshalb die Synodalkreise neu festlegen. Grund: In einigen Pastoralräumen gehören die Kirchgemeinden heute unterschiedlichen Synodalkreisen an. Das sei nicht sinnvoll, meint der Synodalrat. Der Zeitpunkt für die Anpassung sei jetzt richtig, weil nächstes Jahr Wahlen sind.

Die Änderungen, über welche die Synode an ihrer Frühjahrssession entscheidet, betreffen sechs der sieben Synodalkreise:

  • Luzern: Littau und Reussbühl von Pilatus; deren Pfarreien gehören ab 2022 zum Pastoralraum Luzern.
  • Pilatus: Littau und Reussbühl an Luzern
  • Habsburg: keine Änderung
  • Hochdorf: Hildisrieden und Rain an Sursee
  • Sursee: Ruswil an Entlebuch; Hildisrieden und Rain von Hochdorf, Ettiswil von Willisau
  • Willisau: Ettiswil an Sursee; Geiss, Menznau und Menzberg von Entlebuch
  • Entlebuch: Geiss, Menznau und Menzberg an Willisau; Ruswil von Sursee

Die neuen Sitzzahlen legt der Synodalrat im Herbst fest.

Mit 30 Jahren wurde Aline Mumbauer im September des vergangenen Jahres die jüngste Gemeindeleiterin im Bistum. In Konolfingen nennen sie manche auch mal «Frau Pfarrer». Die Luzernerin aus Sempach erlebt die Kirche in der weitläufigen Pfarrei bisweilen «wie ein Labor».

Seelsorgerin werden? Religionsunterricht erteilen? Jemanden beerdigen? Das war alles nicht ihr Plan. Auf die Theologie kam Aline Mumbauer – Bachmann hiess sie bis zu ihrer Heirat im Dezember –, weil das Gemeindeleiterpaar ihrer Heimatpfarrei sie dazu ermuntert hatte. Die damals 18-jährige Maturandin stieg ein und war begeistert. Zwölf Jahre und einige Umwege später wurde Mumbauer in Konolfingen, in der Berner Diaspora, die derzeit jüngste Gemeindeleiterin des Bistums Basel.

Der Bischof von Basel, Felix Gmür, hat das Verbot der Glaubenskongregation, schwule und lesbische Paare zu segnen, kritisiert. Vom Segen Gottes sei niemand ausgeschlossen, betonte er in seiner Botschaft an die Seelsorgenden. Der Synodalrat der Luzerner Landeskirche dankt ihm in einem Brief für seine «klaren und unmissverständlichen Worte».

In einer Stellungnahme vom 15. März schloss die vatikanische Glaubenskongregation die Möglichkeit aus, Paaren aus Personen des gleichen Geschlechts einen Segen zu erteilen. Die Verlautbarung löste auch in der katholischen Kirche Schweiz grossen Aufruhr aus. Unter anderem wies der Basler Bischof Felix Gmür das Verbot zurück. Vom Segen Gottes sei niemand ausgeschlossen, schrieb er in seiner Botschaft an die Seelsorgenden vom 17. März.

Dafür dankt ihm nun der Synodalrat der Luzerner Landeskirche in einem Brief vom 31. März. Er sei erleichtert über die «klaren und unmissverständlichen Worte» des Bischofs, heisst es darin. Zusammen mit ihm hoffe der Rat, dass schwule und lesbische Menschen «in der konkreten Pastoral in unserem Bistum Annahme und Wertschätzung erfahren», wie der Bischof selbst schreibe. Der Synodalrat teilt ferner Felix Gmürs Meinung, der Umgang mit Homosexuellen bedürfe einer theologischen und pastoralen Weiterentwicklung. Dass das Bistum Basel mit der Regenbogenpastoral daraufhin bereits Schritte gemacht hat, freue den Rat.

Wofür werden die Kirchensteuern verwendet? Die katholische Kirche im Kanton Luzern zeigt mit einer neuen Website auf, wie vielfältig ihre Leistungen für die Gesellschaft sind. Dass viele davon nicht wissen, ist mit ein Grund für die steigende Anzahl Kirchenaustritte.

Medienmitteilung vom 10. März 2021

«Die Leute meinen oft, dass die Kirchensteuern nur für den Pfarrer und den Papst gebraucht werden», weiss Evelyne Huber *, Kirchgemeindepräsidentin von Willisau, aus Erfahrung. Synodalverwalter Edi Wigger stellt fest, dass «die meisten nur die Gottesdienste mit der Kirche in Verbindung bringen». Sandra Enzmann wiederum, Kirchmeierin von Eschenbach, staunt, wenn mitunter sogar Kirchenchormitglieder oder solche aus dem Frauengemeinschafts-Vorstand aus der Kirche austreten. Susanna Bertschmann schliesslich, Präsidentin der Kirchgemeinde Luzern, vermutet, dass das «Nichtwissen um das breite Leistungsangebot der Kirche insbesondere im sozialen Bereich» der Grund für zumindest einen Teil der Austritte sei.

Geld mit Mehrwert

Hier setzt die Website kirchensteuern-sei-dank.ch an, die am 8. März aufgeschaltet wurde. «Sie zeigt auf, wo überall Kirche enthalten ist», fasst Synodalrätin Sandra Huber zusammen, «und macht zum Beispiel klar, dass 93 Prozent der Kirchensteuern vor Ort verwendet werden.» Kirchensteuern-sei-dank.ch lädt spielerisch dazu ein, den Kanton Luzern aus Kirchensicht zu entdecken. «Um festzustellen, welchen Mehrwert mein Kirchensteuergeld in meiner Gemeinde und Region schafft», sagt Synodepräsident Martin Barmettler.

Die Illustration für den Hauptbereich Pfarreileben und Kultur auf kirchensteuern-sei-dank.ch. | © 2021 Katholische Kirche im Kanton Luzern

Gestaunt über die Vielfalt

Wer auf eine der vielen Illustrationen klickt, erfährt etwa, wie die Kirche junge Menschen unterstützt, wie sie sich in der Altersarbeit einsetzt, die Kultur fördert oder Baudenkmäler pflegt. «Ich habe selbst gestaunt, wie gross die Vielfalt ist», sagt Gregor Gander. Er leitet die Fachbereiche der Landeskirche und hat mit Dominik Thali vom Fachbereich Kommunikation bei allen Kirchgemeinden und Pastoralräumen die Daten für kirchensteuern-sei-dank.ch zusammengetragen. Das Ergebnis der monatelangen Arbeit: Eine Tabelle mit etwa 1500 Zeilen. Daraus wurden jene Angebote gefiltert, die nun als repräsentative, breite Auswahl auf der Online-Karte mit den genauen Koordinaten verortet sind – vom «Kafi Sorgenfrei» in Schongau bis zu den «Minis» in Sörenberg. Links führen zu weiteren Informationen.

Herausgekommen ist damit eine Gesamtschau so bunt, wie das Kirchenleben selbst: «Das macht neugierig und lädt zum Entdecken ein», freut sich Bischofsvikar Hanspeter Wasmer. Adrian Wicki, Leiter des Pastoralraums Region Werthenstein, knüpft hier an: «Es ist gut, in den Blick zu bekommen, was man mit der eigenen Kirchensteuer für viele Menschen ermöglicht. Viele fragen sich ja nur: ‹Was bringt das mir?›, wenn sie über ihre Kirchenmitgliedschaft nachdenken.»

Die Illustration für den Hauptbereich Seelsorge und Soziales auf kirchensteuern-sei-dank.ch.
| © 2021 ff-graphics.ch
Die Illustration für den Hauptbereich Seelsorge und Soziales auf kirchensteuern-sei-dank.ch. | © 2021 Katholische Kirche im Kanton Luzern

Erneut mehr Kirchenaustritte

Die steigende Anzahl Kirchenaustritte gefährdet mittelfristig freilich manches kirchliche Angebot. Den Kirchgemeinden brechen die Einnahmen weg. Susanna Bertschmann sorgt sich besonders darüber, dass letztes Jahr gut zwei Drittel der Austretenden 40 Jahre und jünger waren. Dabei hätten auch junge Menschen spirituelle Bedürfnisse, meint Bertschmann. «Aber vielen scheint die Kirche eine weltfremde und verstaubte Institution von gestern zu sein.» Im Kanton Luzern traten im vergangenenen Jahr gut 3700 Personen aus der katholischen Kirche aus, das waren etwa 450 mehr als 2019.

Was tun? Mehr darüber reden, was wir Gutes tun, lautet der Tenor. «Kirchensteuern sei Dank» schaffe auch Transparenz, sagt Sandra Huber. «Wer Bescheid weiss, sieht auch die Folgen sinkender Kirchensteuer-Einnahmen.» Damit ist freilich ein hoher Anspruch verknüpft. Edi Wigger räumt ein: «Gegensteuer zu geben ist schwierig.» Mit der neuen Website rufe die Kirche jedoch zur Solidarität auf. «Vielleicht steigt dadurch die Hemmschwelle, auszutreten. Für Leistungen, die alle schätzen, sollen doch auch alle gemeinsam zahlen.»

Die Illustration für den Hauptbereich Gebäude und Unterhalt auf kirchensteuern-sei-dank.ch. | Grafik: ff-graphics.ch, © 2021 Katholische Kirche im Kanton Luzern

«Alle müssen am gleichen Strick ziehen»

Allerdings: Der Trend, der Kirche den Rücken zu kehren, lasse sich kaum umkehren, sondern «im allerbesten Fall» (Bertschmann) nur aufhalten. «Kirchensteuern sei Dank» sei auf diesem Weg «ein Puzzleteil unter vielen für eine glaubwürdige Kirche», sagt Urs Brunner, Seelsorger in den Luzerner Pfarreien St. Michael und St. Anton.

Wichtig sei, «dass alle am gleichen Strick» ziehen, wie Gregor Gander sagt. «Wir wollen zeigen, wie viel in unserer Kirche lebt.» Aber dafür brauche es «uns alle» als Botschafterin und Botschafter.

Dominik Thali

* Mitglieder der Projektgruppe für «Kirchensteuern sei Dank»: Sandra Huber (Synodalrätin, Leitung), Edi Wigger (Synodalverwalter), Gregor Gander (Leiter Fachbereiche) und Dominik Thali (Fachbereich Kommunikation). – Mitglieder Begleitgruppe: Martin Barmettler (Synodepräsident), Susanna Bertschmann (Kirchgemeindepräsidentin, Luzern), Sandra Enzmann (Kirchmeierin, Eschenbach), Priska Heer (Kirchmeierin, Hitzkirch), Evelyne Huber (Kirchgemeindepräsidentin, Willisau), Urs Brunner (Pfarreiseelsorger, Luzern), Rafal Lupa (Leitender Priester Pastoralraum Luzern

Mitte März jährt sich der erste harte Lockdown der Schweiz – ein hartes Jahr auch für «Die Dargebotene Hand», Telefon 143. Nahm die Zahl der Anrufenden schon in den Vorjahren stetig um jeweils rund fünf Prozent zu, betrug der Anstieg im Jahr 2020 12 Prozent.

Die Nummer 143 steht Hilfesuchenden schweizweit rund um die Uhr zur Verfügung. Im Team Zentralschweiz arbeiten 60 Freiwillige und vier Festangestellte. «Die Dargebotene Hand» erhält keine staatliche Unterstützung und ist auf Stiftungen und Spenden angewiesen. Die kath. und ref. Kirchen Luzern unterstützen den Zentralschweizer Ableger mit Sitz in Luzern.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier auf kirche-kommt-an.ch

Google setzt diesen Monat um, was das Unternehmen vor einem Jahr angekündigt hatte: Die Suchmaschine indexiert Websites künftig ausschliesslich anhand der Informationen, die auf mobilen Endgeräten (Handy, Tablet) zur Verfügung stehen. Kirchgemeinden und Pfarreien mit Websites, die nicht mobil-optimiert, also nicht responsive sind, sollten diese anpassen.

Beitrag vom 18. Mai 2020, aktualisiert am 5. März 2021

Der Mobile-First-Index werde «einen massiven Einfluss auf die Rankingposition bei Google haben», betont Petra Joller, Online-Marketing-Managerin bei der Brunner Medien in Kriens, in einem Blogbeitrag. «Es ist jetzt also letzte Gelegenheit, auf eine responsive, also mobilfreundliche Webseite umzusatteln.»

Sie weist in ihrem Beitrag auch darauf hin, dass Google ab Mai die Nutzererfahrung künftig höher gewichten werde, die sogenannte Page Experience. Vier Faktoren sind für eine hohe Einstufung wichtig:

  • Mobilfreundlichkeit
  • Schnelle Ladezeiten
  • Verwendung von HTTPS
  • Verzicht auf störende Werbung

Die technische Leistungsfähigkeit einer Website ist allerdings nur die eine Seite eines Webauftritts. Petra Joller betont: «Guter Inhalt bleibt das wichtigste.» Auch kirchliche Anbieter tun also gut daran, ihre Websites nicht nur technisch aktuell zu halten, sondern sie auch regelmässig mit aktuellem Stoff zu füttern, der für die Nutzerinnen und Nutzer aktuell ist. Bloss statische Seiten, die nicht mehr als eine digitale Visitenkarte im Netz sind, werden weniger gefunden.

Weiterführender Link:

Fragen zum Thema können Sie an den Fachbereich Kommunikation richten.

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