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Schon gesehen? Das Kursprogramm für die zweite Jahreshälfte 2021 ist da. Von Fachausweis bis Filmworkshop – vielleicht ist auch für Sie was mit dabei. Wir freuen uns auf Klicks, auf Neugierige, auf Wissensdurstige. Auf alte Bekannte und auf neue Gesichter. Schnuppern Sie rein, auf lukath.ch/weiterbildung.

Oder freuen Sie sich mit der Jubla Riffig über die Verleihung des diesjährigen «Dank Dir!»-Preises und erfahren Sie, was an der gestrigen Synodesession bewilligt wurde.

Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden. Mit diesem Steuer-Board, dem elektronischen Newsletter der katholischen Kirche im Kanton Luzern.

Der Sakristan entdeckt Schlittschuhe in der Sakristei. «Wem gehören die?», fragt er streng die Ministranten. Marcel grinst: «Wahrscheinlich den Eisheiligen!»

A wie April. Wie Aline. Wie Adam.
A wie Arbeitsgruppe. Wie Anregung.
A wie Anstösse.
A wie ausgeschlossen. Wie Annahme. Wie Aufbruch.
A wie Anpassung. Wie Ausbildung. Wie Aushilfe.
Aber auch wie aufpassen. Wie Ausgangslage. Wie Anzahl. Wie Austausch.
Andererseits: A wie Abgrenzung.
A wie Anmeldung. Wie Aufgabe. Wie Aufpreis.
A wie Abendweg.
A wie aktivieren. Ausprobieren.
A wie Altishofen.
A wie Auftrag.
A wie Anliegen.
Aller Art.

Diese und andere A’s finden Sie im aktuellen Newsletter (Numero hundert!). Wir wünschen viel Vergnügen beim Anklicken der Artikel und einen angenehmen Alltag.

Warum gaben Adam und Eva dem grossen, grauen Rüsseltier den Namen «Elefant»?
Weil es von allen Tieren noch am ehesten wie ein Elefant ausgesehen hat.

Die Fastenopferkampagne «Klimagerechtigkeit – jetzt!» könnte auch als Parole der Klimajugend durchgehen, findet Jan Odermatt aus Luzern. Er sieht keinen Verlust darin, nie mehr in ein Flugzeug zu steigen und ist aktiv bei «Klimastreik Zentralschweiz», um zu sehen, was er zu einer besseren Welt beitragen kann.

Corona war schnell. Schnell im Ablösen grosser Themen in den Medien. Nun mag sie aber wieder durchdrücken, die Klimapolitik. Zu dringend sind die Fragen, die die Zukunft betreffen – «Welche Zukunft? Unsere Zukunft!», rief die Klimajugend an ihren Streiks bis vor einem Jahr. Und sie wird es vielleicht bald wieder rufen können. Die Klimathematik gewinnt wieder an Gewicht; es geht um Abkommen, es geht um Gesetze, um Abstimmungen – es geht um unseren Planeten.

Bewusstsein schaffen

«Klimastreik Zentralschweiz», das sind junge Leute aus der Region, die sich für den klimaneutralen und sozialen Wandel von Gesellschaft und Politik einsetzen. Auch in Coronazeiten haben sich die Regionalgruppen alle zwei Wochen auf Zoom getroffen. Sie versuchen, ihre Punkte und Anliegen einzubringen und in Diskussionen mitzumischen, zum Beispiel beim Klimaaktionsplan der Stadt Luzern.
Jan Odermatt, 25, geht seit zwei Jahren an die Klimastreiks. Und er redet gerne mit den Leuten. «Ich sehe das Ziel bzw. einen ersten Schritt darin, dass Leute, die bewusst und ethisch korrekt leben wollen, von unseren Anliegen erfahren. Zum Beispiel durch einen Streik.» Dadurch können Gedanken angeregt werden. Odermatt möchte diejenigen abholen, die etwas verändern wollen, aber vielleicht nicht wissen, wie. «In einem zweiten Schritt können wir ein Bewusstsein dafür schaffen, dass ein Notstand herrscht. Bei Corona haben das ja auch die Meisten begriffen.» Für ihn zählt jeder Tag. Klimagerechtigkeit sei nur durch Veränderungen im Alltag zu bewerkstelligen. «Gewisse Rituale müssen wir überdenken und neu erfinden.»

Eine Frage der Haltung

Angenommen, wir müssten ab heute alle kalt duschen, dann gibt es für Odermatt zwei Antworten: «Entweder ist Warmduschen lebenswichtig für mich und ich beharre darauf. Oder ich sage mir, dass das ja irgendwie aufregend ist, etwas zu tun, das ich vorher anders gemacht habe.» Vegetarische Menus zubereiten heisst für ihn nicht Verzicht. Nicht mehr ins Flugzeug zu steigen, dafür habe er sich bewusst entschieden. Der Vorteil am Reisen sieht er darin, neue Menschen, Orte, Kultuen kennenzulernen. Das könne er auch in Bosnien statt Brasilien. Einschränkung oder Chance? Für Odermatt ist das Entscheidungssache. Sein Wunsch an die Welt wäre, «dass man sich viel öfter mit Möglichkeiten beschäftigen sollte, als mit Gefahren.» Gerecht wäre es doch, «so zu leben, dass die, die nach uns leben, genauso gut leben können wie wir.»
Ein christlicher Gedanke. Obwohl: katholisch ist der Elektrotechnik-Student vor allem auf dem Papier. «Ich bin eher so ein analytischer Typ. Ich betrachte die Dinge oft mathematisch: Wenn ich die Natur, meine Umgebung in einem gesunden Zustand halte, ergibt das eine grössere Vielfalt an Möglichkeiten.» Das Kampagnenplakat von Fastenopfer und Brot für Alle findet er echt genial. Es könnte eine Chance sein, junge Menschen für die Anligen der Kirche zu interessieren.

Fleur Budry
(Erschienen im Pfarreiblatt 5/21)

Das Kirchenleben ist vielfältig. Sie wissen das wahrscheinlich schon. Viele wissen es aber nicht. Auf der neuen Website kirchensteuern-sei-dank.ch können Sie spielerisch entdecken, wohin Ihr Geld fliesst. Sehen Sie darin auch ein grosses Dankeschön. Dafür, was Sie alles möglich machen im Kanton Luzern.

Wir wünschen viel Vergnügen beim Durchklicken der neuen Seite und dieses Newsletters.

Treffen sich zwei Rühreier an Ostern. Sagt das eine zum anderen: «Ich bin heute so durcheinander.»

Fastenzeit und Ostern sind auch dieses Jahr anders: Corona setzt Grenzen und fordert auf, kreativ zu sein. Die Fachbereiche der Landeskirche lassen sich darauf ein. Unter dem Titel ostern@home machen sie eine Fülle von Angeboten. Zum Mitmachen, Selbermachen, Nachdenken, Innehalten und zum Austauschen. (Fast) alles irgendwie digital.

Die Angebote sind in erster Linie für kirchliche Mitarbeitende gedacht. Für sie gibt es zum Beispiel das onlineKafi (letzte Gelegenheit am 11. März, einfach vorbeischauen). Die Linksammlung fundStücke sodann will den Religionsunterricht und die Familienpastoral in dieser Fasten- und Osterzeit unterstützen. Die austauschBörse schliesslich hat zum Ziel, anderen von Angeboten aus dem eigenen Pastoralraum und der eigenen Pfarrei zu erzählen. «Weil Teilen schön ist», schreiben die Fachbereiche dazu.

Für alle sind die Postkarten zum Mitnehmen, die (bald) in vielen Pfarreien aufliegen. Die Karten sind als Gutscheine gedacht, die man sich selbst und anderen schenken kann: für Stille zum Beispiel oder Zuversicht. Aber auch für ein Eiertütschen. Zudem gibt es jede Woche einen Impuls zum Fastenkalender 2021.

Wir wünschen euch jetzt schon: Frohe Ostern!

Schauen Sie sich die Angebote hier genauer an

Einmal die Woche gibt’s von den Fachbereichen einen kleineren oder grösseren Impuls zum Fastenkalender von Brot für Alle und Fastenopfer in Zusammenarbeit mit «Partner sein». Zum Nachdenken. Zum Entspannen. Zum (Um)Welt retten.

Woche 6 | 29. März – 4. April

damit du die Hoffnung nicht aus den Augen verlierst.

Wo die Hoffnung wohnt – halte offen die Tür, sie ruft dich ins Leben

© Rita Fellmann, Dagmersellen

nicht nur an ostern

halte offen
die tür
dein herz
deine geschichte
sie ruft dich ins leben

auch wenn trauer dich versorgt
vertraue dem mächtigen wort
das selbst aus dem nichts
das neue schafft

erinnere aufstehen

schöpfe kraft
aus der tiefe der erde
der offenheit des himmels

dann schmecke

koste

lebe                                 

thomas villiger-brun

© Thomas Villiger

Drei Minuten Ei zum verkosten

Gönn dir immer wieder diese drei Minuten, dass du geniessbar bleibst

  • Wo wohnt für dich die Hoffnung?
  • Wofür hältst du oder öffnest du die Tür, dein Leben?
  • «Ich gehe euch voraus nach Galiläa» – wo ist dein Galiläa, Ort der Widersprüche, der Auseinandersetzung, Ort der Besessenen, der mutigen Frauen, der nach rang-und-platz-fragenden Männer, Ort der Umkehr, des Umdenkens, Ort des Anfangens immer wieder neu.
  • Hast du Hoffnung im Blick?  Im Herz?  Halte offen deine Tür, sie ruft dich ins Leben – durch dich, mit dir und in dir und falle doch mal mit der Tür ins Hausgottes…
  • Geh jetzt bewusst drei Schritte auf die Hoffnung zu; die Hoffnung im Blick… oder streiche dir Hoffnung in die Augen, an die Ohren, an deine Herztür…

Woche 5 | 22. – 28. März

damit die nächsten Generationen auch noch dieses Lied pfeifen. Du hast die Zukunft in der Hand.

Frühling. Vögel pfeifen. Alle sind da. Noch. Oder wieder. Was schreibst du dir auf die Hand? Hinter die Ohren? | © 2021 Fleur Budry

Zum Bild inspiriert hat der «Szenenwechsel nach Haiti: Die Rückkehr der Vögel» im Fastenkalender. Und die Klimajugend. Hier geht’s zum Artikel Möglichkeiten machen glücklich

Woche 4 | 15. – 21. März

um bei der Rettung unseres Planeten dabei zu sein – Happy End?

Was kann ich da als Einzelperson schon tun? – Schau dir diesen Video-Clip (Song) mit vielen engagierten Menschen/Projekten an, welche die Welt, unsere Heimat, alle etwas besser machen:

Anregung aus dem Fastenkalender

Woche 3 | 8. – 14. März

um den «fiesen Drachen zu bezwingen» – Spurwechsel

Woche 2 | 1. – 7. März

um im Kleinen das Grosse zu bewirken – «Die Lösung ist so einfach!»

Printscreen aus dem Fastenkalender 2021, S. 6

Bevor du nun im Fastenkalender die möglichen Enden der Szene nachliest, überlege selbst: Wie könnte die Lösung für Mariam und ihre Familie aussehen?

Printscreen aus dem Fastenkalender 2021, S. 6

Diese kleine Szene aus dem Drehbuch im Fastenkalender 2021 zeigt, wie wenig es braucht, damit Menschen sagen können: «Mit dem Ofen wurde unser Leben leichter, dafür bin ich so dankbar.» 

Woche 1 | 22. – 28. Februar

zum hinschauen und wunderwelten entdecken – eine Bildmeditation

Die Fastenzeit weitet den Blick nach innen und aussen. Will hinschauen. Ist die Corona-Erfahrung wie eine Fastenzeit? – Auch. Aber die Fastenzeit will nicht verdrängen, was einengt, Leben hindert, absagt… Auch die Sehnsucht will da ihren Raum haben.

Nimm dir 4 Minuten Zeit für diese Bildmeditation:

Inspiriert von dem Satz aus dem Fastenkalender 2021, S. 5, Szene 2: Das grosse Verdrängen: «Willst du die Umwelt retten, dann lehre die Menschen die Sehnsucht nach Schönheit, Weite und dem ganzen Leben.» 

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