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25 Jahre Priester: ein grosses Fest für Don Mimmo

Don Mimmo Basile. Italienerseelsorger, wie man ihn kennt: immer mit einem Lachen im Gesicht. | © 2015 Roberto Conciatori
Don Mimmo Basile. Italienerseelsorger, wie man ihn kennt: immer mit einem Lachen im Gesicht. | © 2015 Roberto Conciatori

Mehr als tausend Personen versammelten sich am Sonntag 13. Dezember 2015, in der Kirche St. Maria in Emmenbrücke für das 25-jährige Priesterjubiläum von Don Mimmo Basile, Missionar/Pfarrer der Italiener-Mission im Kanton Luzern Eine grosse Feier unter den italienischen Migranten. Don Mimmo Basile, gebürtiger Kalabrese, stammt von Satriano, ein Dorf der Provinz Catanzaro. In seiner örtlichen Kirche hatte er durch Antonio Cantisani, emeritierten Erzbischof von Catanzaro, vor 25 Jahren das Sakrament der Priesterweihe empfangen.

Am Gottesdienst vom 13. Dezember waren viele Behörden dabei: Vertreter der Migrantenseelsorge, der kantonalen Behörde, der verschiedenen Italiener-Vereine, viele Mitbrüder, die Mitchristen der Pfarrei St. Maria, Pfarrer Kurt Schaller sowie seine Mitarbeiter der Pfarreien St. Maria und St. Mauritius und der Imam und Präsident der muslimischen Albaner Gemeinde. Der Gottesdienst wurde vom Kirchen- und Jugendchor «Le note libere» mitgestaltet. Kinder- und Jugendgruppen sowie Familien der Missione trugen zur Mitgestaltung bei. Mit dabei war auch Gregorio Montillo, Bischofsvikar der Diözese Catanzaro Squillace, Herkunftsort von don Mimmo Basile.

Ein guter Hirte

In seiner zweisprachigen Predigt wurden Don Mimmos Stationen der vergangenen 25 Jahren erläutert. Gregorio Montillo erinnerte daran, dass die Berufung zum Priester als eine Opfergabe für die Gemeinde, als Dienen der Kirche durch das Amt, das einem Gott gegeben habe, gesehen werden müssse. Man sollte sich dessen immer wieder bewusst sein. Montillo zitierte auch Papst Franziskus, der alle Seelsorger auffordert, Hirten mit dem Geruch der Schafe zu sein. Diesen riecht man, und man merkt, dass er inmitten seiner Herde und Menschenfinder ist. Er bezeichnete Don Mimmo als einen guten Hirten, weil er sich immer um seine Herde sorge und die Freuden und Nöten seiner Schafe erkenne.

Als Zeichen von Dankbarkeit und Freude hatte Gregorio Montillo drei Rosen mitgebracht. Jede Rose war eine Geste der für Menschen, die zur Gabe der Priesterweihe von Don Mimmo beigetragen hatten. Die erste Rose ging an Don Mimmos Mutter und Familie Basile, die zweite ging an die Missionsgemeinschaft,und die dritte ging an Gott, der ihn in der Nachfolge des guten Hirten bei den Menschen berufen habe.

Grussworte aus Satriano und Solothurn

Der zweite Teil der Feier spielte sich im Centro Papa Giovanni ab. Der grosse Saal war übervoll. Es waren etwa 600 angemeldete Personen im Saal präsent. Es waren viele Italiener und Schweizer sowie zivile und religiöse Behörden anwesend. Der Gemeinderat von Satriano, Geburtsort von Don Mimmo, war durch den Gemeindepräsidenten, Teodoro Basile, vertreten. Bischofsvikar Gregorio Montillo las ein persönliches und berührendes Schreiben vom 90-jährigen Monsignor Cantisani vor, der 25 Jahre zuvor Don Mimmo zum Priester geweiht hatte. Noch immer ist don Mimmo mit dem Dorf Satriano und der kalabresischen Kirche sehr verbunden. Obwohl die bischöflichen Behörden des Bistums Basel am silbernen Priesterjubiläum von Don Mimmo nicht teilnehmen konnten, liessen ihm Bischof Felix und der Bischofsvikar Ruedi Heim herzliche Glückwünsche zukommen. Don Mimmo ist seit 20 Jahren im Dienst des Bistums Basel als Missionar/Pfarrer tätig.

Am Nachmittag folgten auf der Bühne diverse Darbietungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Den vielen freiwilligen Mitarbeitenden der Missione, die den Saal festlich vorbereitet und das Mittagessen gekocht und serviert hatten, wurde ein grosses Dankeschön ausgesprochen. Don Mimmo lobte Gott für die Gabe der Priesterweihe und bedankte sich auf deutsch und italienisch bei den zahlreichen Anwesenden für die Glückwünsche, die zahlreichen Geschenke, sowie für die Liebenswürdigkeiten und Gebete.

Es war ein gelungenes Fest des silbernen Priesterjubiläums. Freude und Glauben standen im perfekten Einklang. Nur dank dem unermüdlichen Einsatz und der wertvollen Mitarbeit von vielen Menschen konnte dieses spezielle Ereignis als ein einmaliges und unvergessliches Fest für die ganze katholische italienischsprachige Gemeinde im Kanton Luzern werden. Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Schweizer Gemeinschaft der Pfarrei St. Maria und dem Pfarrer Kurt Schaller für die Mitgestaltung der Feier und das Apéro.

Von Herzen wünschen wir don Mimmo für seine Zukunft als Priester viel innere Erfüllung, Gottes Segen, gute Gesundheit und weiterhin eine grosse Begeisterung bei all seinen Aufgaben.

Silvana Pisaturo, Italienermission

Alle kennen Don Mimmo, Don Mimmo kennt alle...  | © 2015 Roberto Conciatori
Alle kennen Don Mimmo, Don Mimmo kennt alle... | © 2015 Roberto Conciatori
Alle kennen Don Mimmo, Don Mimmo kennt alle...  | © 2015 Roberto Conciatori
Alle kennen Don Mimmo, Don Mimmo kennt alle... | © 2015 Roberto Conciatori
An der Feier am Nachmittag war der grosse Saal im Centro Papa Giovanni bis auf den letzten Platz besetzt.  | © 2015 Roberto Conciatori
An der Feier am Nachmittag war der grosse Saal im Centro Papa Giovanni bis auf den letzten Platz besetzt. | © 2015 Roberto Conciatori
Wenn Don Mimmo feiert, ist die Kirche voll: am 13. Dezember in der Kirche St. Maria in Emmenbrücke. | © 2015 Roberto Conciatori
Wenn Don Mimmo feiert, ist die Kirche voll: am 13. Dezember in der Kirche St. Maria in Emmenbrücke. | © 2015 Roberto Conciatori