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20 Jahre gemeinsam im Haus St. Agnes: lachende Gesichter und ein Glücksfall

Beim Apéro (von  links): Synodalrätin Annegreth Bienz, Matthias Bättig (Kommunikation) und Bischofsvikar Ruedi Heim. | © 2016 Dominik Thali
Beim Apéro (von links): Synodalrätin Annegreth Bienz, Matthias Bättig (Kommunikation) und Bischofsvikar Ruedi Heim. | © 2016 Dominik Thali

1996 bezogen die Landeskirche und Bistumsvertretung in Luzern am Abendweg 1 in Luzern gemeinsame Räume. Was damals «ein wahrer Glücksfall» war, unterstützt seither die Zusammenarbeit in der dualen Struktur der katholischen Kirche. Und war am 29. Juni ein Grund zum Feiern.

Anfang der neunziger Jahre war die Landeskirche, 1970 gegründet, zwar mittlerweile eine starke Organisation, aber verzettelt untergebracht: Die Verwaltung in Ettiswil, die Arbeitsstellen im halben Kanton. Die Absicht, ins ehemalige Kapuzinerkloster Sursee zu ziehen und dort zugleich ein Bildungszentrum zu bauen, war gescheitert, als das Bistum dem Synodalrat anbot, in das Haus St. Agnes am Abendweg 1 in Luzern zu ziehen. Es hatte die Liegenschaft zuvor von den Dominikanerinnen kaufen können. Die Idee sollte sich «wahrer Glücksfall» entpuppen, wie Synodalratspräsidentin Renata Asal-Steger an der Feier zum Bezug der Räume vor 20 Jahren sagte. Denn nicht nur Verwaltung und Arbeitsstellen zogen ins «Agnes» ein, sondern auch das damalige Regionaldekanat (heute Bistumsregionalleitung) und diözesane und schweizerische kirchliche Angebote. «Die katholische Kirche im Kanton Luzern befindet sich damit seit 1996 unter einem Dach – die beste Voraussetzung für eine von Vertrauen geprägte, verlässliche Zusammenarbeit in der dualen Struktur», freute sich Renata Asal.

«Das wichtigste aber sind die Menschen, die hier arbeiten», betonte Synodalverwalter Edi Wigger. Einer der Gründe, weshalb sie dies gerne tun, ist die unschlagbare Lage der Büros hoch über Luzern. Aussicht auf See und Berge liessen sich am Jubiläumsabend vom 29. Juni besonders geniessen – kulinarisch verwöhnt von einem Team des Jugenddorfs Knutwil und musikalisch umgarnt von den drei «Tante Emma»-Frauen.

Katharina Reich (Finanz- und Rechnungswesen) und Viktor Diethelm (Fachbereich Pastoral). | © 2016 Dominik Thali
Katharina Reich (Finanz- und Rechnungswesen) und Viktor Diethelm (Fachbereich Pastoral). | © 2016 Dominik Thali
Hans-Peter Bucher (Migrantenseelsorge), Yvonne Rihm (Fachbereich Spezialseelsorge), Maria Graf (Synodalrätin) und Synodepräsident Hans-Christoph Heim. | © 2016 Dominik Thali
Hans-Peter Bucher (Migrantenseelsorge), Yvonne Rihm (Fachbereich Spezialseelsorge), Maria Graf (Synodalrätin) und Synodepräsident Hans-Christoph Heim. | © 2016 Dominik Thali
Bischofsvikar Ruedi Heim und Finanzverwalterin Trudi Bättig. | © 2016 Dominik Thali
Bischofsvikar Ruedi Heim und Finanzverwalterin Trudi Bättig. | © 2016 Dominik Thali
Synodalrat Markus Müller und Synodalrätin Ruth Mory-Wigger. | © 2016 Dominik Thali
Synodalrat Markus Müller und Synodalrätin Ruth Mory-Wigger. | © 2016 Dominik Thali
Das Küchenteam des Jugenddorfs Knutwil mit (von links) Daniel Correja, Paul Frank Gafner und Kurt Neiger. | © 2016 Dominik Thali
Das Küchenteam des Jugenddorfs Knutwil mit (von links) Daniel Correja, Paul Frank Gafner und Kurt Neiger. | © 2016 Dominik Thali
Thomas Viliiger (Fachbereich Pastoral) und Synodalrätin Simone Rüd. | © 2016 Dominik Thali
Thomas Viliiger (Fachbereich Pastoral) und Synodalrätin Simone Rüd. | © 2016 Dominik Thali
Pensionskassenverwalter  Kurt Schaller (links), Synodepräsident Hans-Christoph Heim (Mitte) und Synodalverwalter Edi Wigger. | © 2016 Dominik Thali
Pensionskassenverwalter Kurt Schaller (links), Synodepräsident Hans-Christoph Heim (Mitte) und Synodalverwalter Edi Wigger. | © 2016 Dominik Thali
Synodepräsident Hans-Christoph Heim (links) und Synodalrat Hans Burri. | © 2016 Dominik Thali
Synodepräsident Hans-Christoph Heim (links) und Synodalrat Hans Burri. | © 2016 Dominik Thali
Sandra Dietschi (Fachbereich Pastoral). | © 2016 Dominik Thali
Sandra Dietschi (Fachbereich Pastoral). | © 2016 Dominik Thali
Beatrix Späni-Holenweger (Fachbereich Pastoral) und Kurt Irniger, ehemaliger Synodalverwalter. | © 2016 Dominik Thali
Beatrix Späni-Holenweger (Fachbereich Pastoral) und Kurt Irniger, ehemaliger Synodalverwalter. | © 2016 Dominik Thali
Synodalrätin Annegreth Bienz (links) und Trudi Bättig (Finanzverwalterin). | © 2016 Dominik Thali
Synodalrätin Annegreth Bienz (links) und Trudi Bättig (Finanzverwalterin). | © 2016 Dominik Thali
Die drei Musikerinnen Evi Barmet, Kathrin Schelker und Jeanette Allemann von «Tante Emma». | © 2016 Dominik Thali
Die drei Musikerinnen Evi Barmet, Kathrin Schelker und Jeanette Allemann von «Tante Emma». | © 2016 Dominik Thali
Synodalverwalter Edi Wigger, Liegenschaftsverwalterin Patrizia Villiger (Bistum) und Synodalrat Armin Suppiger. | © 2016 Dominik Thali
Synodalverwalter Edi Wigger, Liegenschaftsverwalterin Patrizia Villiger (Bistum) und Synodalrat Armin Suppiger. | © 2016 Dominik Thali
Guter Laune auch beim Abwasch: Thomas Villiger (Fachbereich Pastoral). | © 2016 Dominik Thali
Guter Laune auch beim Abwasch: Thomas Villiger (Fachbereich Pastoral). | © 2016 Dominik Thali

Als Hotel gebaut, lange ein Töchterinstitut

Das Haus St. Agnes wurde 1865 als Hotel Bellevue gebaut, aber nie als solches genutzt. Ab 1872 waren darin die Büros der Gotthardbahn untergebracht. Kurze Zeit gehörte die Liegenschaft dem Stift St. Leodegar, der sie 1893 den Dominikanerinnen verkaufte. Die Agnes-Schwestern eröffneten am Abendweg 1 1865 eine Primar- und Sekundarschule für Töchter aus höherem Hause, später auch eine Handelsschule, bauten um und aus. Ab den achtziger Jahren wurde die Schule wieder kleiner. 1990 verkauften die Schwestern das ehemalige «Bellevue» an das Bistum Basel. 2009 zogen sie sich auch aus dem Ostflügel zurück und veräusserten diesen an die Landeskirche.