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  • Wir wollen eine Kirche leben, die auf den Menschen zugeht.

    Wir wollen eine Kirche leben, die auf den Menschen zugeht.

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Die ökumenische Notfallseelsorge: In der Not vor Ort



Die Notfallseelsorge arbeitet eng mit den Polizeikräften zusammen.
Die Notfallseelsorge entlastet die Blaulichtorganisationen.
Notfallseelsorgende sind Seelsorgerinnen und Seelsorger, die dafür ausgebildet sind, bei einem aussergewöhnlichen Ereignis – schwerer Unfall, Suizid, Naturkatastrophe usw. – die betroffenen Personen - Angehörige, Augenzeugen und unverletzte Beteiligte - in der Akutphase psychologisch und seelsorgerisch betreuen. Sie tragen damit zur Bewältigung von Krisensituationen bei und entlasten die Blaulichtorganisationen (Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr).


Immer mehr Einsätze

Die ökumenische Notfallseelsorge, getragen vom Kanton und den drei Landeskirchen (katholische, reformierte und christkatholische Kirche im Kanton Luzern), besteht seit 2002. Wurden 2002 noch 23 Einsätze gezählt, waren es 2006 schon 53, 2007 und 2008 je 67 und 2009 60 Einsätze. Die steigende Einsatzzahl ist auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und der Polizei zurückzuführen.

Auslöser war das Zugsunglück von Eschede

Die Notfallseelsorge steht allen Betroffenen unentgeltlich zur Verfügung, unabhängig von ihrer Religion, Konfession oder ihres Glaubens. Auslöser für die Gründung war das schwere Zugsunglück vom Juni 1998 im deutschen Eschede mit 101 Todesopfern. Bei der Auswertung des Ablaufs der Rettungsarbeiten wurde festgestellt, dass vor allem für die psychische und seelsorgerliche Erstbetreuung der Opfer, der Angehörigen und der Rettungsdienste zu wenig Personal und kein geeignetes Konzept vorhanden waren. Verantwortliche für den Bevölkerungsschutz in der Schweiz kamen darauf zum Schluss, dass auch hier die Vorkehrungen im Falle eines schweren Unglücks nicht ausreichten.

Die ökumenische Notfallseelsorge im Kanton Luzern wurde vom reformierten Pfarrer Marcel Horni (Littau) initiiert. Er baute die Organisation zusammen mit den beiden anderen Landeskirchen und dem Koordinierten Sanitätsdienst (KSD) des Kantons auf.

Zurzeit gehören 35 Frauen und Männer zur Notfallseelsorge. Alle sind als Angestellte einer der drei Landeskirchen hauptberuflich tätig als Pfarrer(in), Pastoralassistent(in), Diakon, Priester oder Jugendarbeiter(in). Zwei Notfallseelsorgende sind jeweils während einer Woche auf Pikett, um Angehörigen und weiteren Betroffenen beizustehen und allenfalls weiter gehende Hilfe zu organisieren. Sie werden über den Notruf 144 aufgeboten.

In die Bereichsleitung der Notfallseelsorge teilen sich Hans Peter Vonarburg, Gemeindeleiter der Pfarrei Bruder Klaus in Emmenbrücke, und Thomas Seitz (Luzern), hauptberuflich bei der Swisscom tätig.

Bei grossen Ereignissen kann die Notfallseelsorge auf die Unterstützung durch das Care-Team Zentralschweiz zählen.