Projektstelle Firmung 17+
Die askja - kirchliche Jugendarbeit hat sich bereits in den Anfängen der Umstellung auf das Firmalter 17+ in die Prozesse eingeklinkt und diese aktiv begleitet. Firmung ab 17 wird seit 1984 in der deutschen Schweiz und seit 1991 im Kanton Luzern praktiziert bzw. befinden sich Pfarreien in der Umstellphase. Die 1998 eingerichtete Projektstelle "Firmung 17+" fördert seit der Pionierphase durch Beratung und Begleitung von Umstellungsprozessen inkl. Neukonzeptionierung der Firmvorbereitung das Modell "Firmung 17+".
Von Beginn an der fachlichen Reflexion verpflichtet
Ein Zeitdokument der askja, Frühling 1999:
"Seit Mitte August beschäftige ich mich also intensiv mit Firmung ab 17. Bei der Auseinandersetzung und Vertiefung des Themas stellte ich fest, wie viele andere Bereiche in die Überlegungen miteinbezogen werden müssen. Firmung ab 17 kann meiner Ansicht nach nicht einfach isoliert als ein Thema betrachtet werden, streift es doch die Bereiche wie Jugendarbeit, Pfarreipastoral, Sakramententheologie, Religionssoziologie und die Religionspädagogik, um nur einige zu nennen. Zur Zeit versuche ich in der Komplexität der Thematik Klarheit zu bekommen und Übersicht zu schaffen.
In den letzten Monaten konnte ich auch schon einige Kontakte knüpfen mit Pfarreien, die das Firmalter bereits heraufgesetzt haben oder sich über das Konzept Firmung ab 17 informieren möchten.
Darüber hinaus gibt es eine überregionale Arbeitsgruppe Firmung ab 17, in der ich mitarbeite und die sich regelmässig zum Gedankenaustausch trifft.
Auch eine selbstkritische Reflexion des Projektes Firmung ab 17 ist unumgänglich. Für mich bedeutet das konkret, die Vorteile zu sehen, aber auch die Grenzen zu kennen."

Konferenz - Firmvorbereitung
Wozu eine Konferenz?
In den 101 Pfarreien des Kantons Luzern werden jährlich in den meisten Pfarreien Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auf das Sakrament der Firmung vorbereitet. Diese Erfahrungen sowie das Know-how will die Konferenz zusammenführen, um gemeinsam eine Reflexion der bestehenden Praxis durchzuführen.
Die unterschiedlichen Fragen aus den einzelnen Pfarreien suchen nach breit getragenen Kriterien, welche die spezifischen Antworten in einen Rahmen führen, der anschlussfähig und somit auch richtungsweisend ist.
Ziele der Konferenz
• Die Konferenz richtet sich an alle, unabhängig vom Firmalter
• Die Konferenz bietet Firmalter-spezifische Auseinandersetzung
• Konzeptionelle Reflexion über Inhalte zur Firmvorbereitung und Vorbe-dingungen an die Pastoral
• Was muss die Firmvorbereitung bieten und was kann in der Jugendpastoral / in der kirchlichen Jugendarbeit, etc. geschehen?
• Optimierung und Entwicklung in der Firmvorbereitung initiieren – auf-grund der heterogenen Zielgruppen mit ihren unterschiedlichen Lebens-welten
Börse
Nebst dem gezielten Austausch werden Anbieter, die sich in pastoralen Bereichen spezialisiert haben, Angebote aufzeigen, die Bestandteile der Firmvorbereitung sein können.
Ebenso werden Firmverantwortliche Teile aus Vorbereitungskonzepten darlegen und so zur gegenseitigen Inspiration beitragen.
Die Börse will die Möglichkeit bieten, nach der intensiven Auseinanderset-zung zur Firmvorbereitung ins Gespräch zu kommen und Kontakte für ein Netzwerk schliessen zu können.
Eine Veranstaltung zur Sammlung der Themen für die Konferenz - Firmvorbereitung hat am 29. Mai 2010 stattgefunden. Die Ergebnisse wurden im askja newsletter zusammengetragen und stehen als Fotoprotokoll zur Verfügung.