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Sexuelle Ausbeutung in der Seelsorge: Kirchen haben Hilfe geregelt
Weiterführende Informationen: http://www.bistum-basel.ch/seite.php?na=1,8,3,0,d
Medienmitteilung vom Mittwoch, 24. März 2010: Die katholische Kirche im Kanton Luzern bedauert die Fälle sexueller Übergriffe durch kirchliche Mitarbeiter, die zurzeit publik werden. Sie steht dafür ein, dass geschehenes Unrecht öffentlich festgestellt wird, Opfer Hilfe erhalten und Täter juristisch belangt werden. Die Luzerner Landeskirchen haben das Missbrauchsproblem schon früh erkannt und deshalb im Herbst 2002 gemeinsam die Broschüre «Sexuelle Belästigung und sexuelle Ausbeutung am Arbeitsplatz Kirche» herausgegeben, die gemeinsam mit unabhängigen Fachpersonen und Beratungsstellen erarbeitet wurde. Darauf weist der Synodalrat der römisch-katholischen Landeskirche, der sich an seiner heutigen Sitzung mit dem Thema befasst hat, hin. 2007 wurde die Broschüre mit einem aktualisierten Merkblatt ergänzt. Die Broschüre und das Merkblatt erklären die Formen sexueller Belästigung und Ausbeutung; sie zeigen auf, wie Mitarbeitende sich selbst und Kolleginnen / Kollegen schützen können und gehen darauf ein, wie seelsorgerliche Beziehungen verantwortungsbewusst zu gestalten sind. Personen, die von einem sexuellen Übergriff betroffen sind, listet sie auf, welches ihre rechtlichen Möglichkeiten sind und wo sie Hilfe erhalten. Die Landeskirchen haben ausserdem eine Ansprech- und Vertrauensperson bezeichnet; ebenso wie das Bistum Basel, zu dem der Kanton Luzern gehört. Die Landeskirche wird den Kirchgemeinden und Leitenden der Pfarreien die Broschüre in den nächsten Tagen erneut zustellen und sie auffordern, sich an die darin festgehaltenen Vorgehensweisen zu halten. Broschüre und Merkblatt können über die Links unten auf dieser Seite heruntergeladen werden Das Bistum Basel informiert seiner Website ebenfalls zum Thema sexuelle Übergriffe; Sie gelangen dazu über oben auf dieser Seite unter dem Titel Link.
Datum der Neuigkeit 24. März 2010
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